132 994 Dollar mit Google Werbung verdient



5. November 2007

Allgemeines, Blogs

Das ist doch mal ne Hausnummer. Da hat einer 132 994 Dollar mit Google Adsense Werbung auf seiner Seite verdient. Gut, das ist nicht irgendein Kerl, sondern jemand der sich in den Staaten mit sowas wirklich auskennt, aber dennoch ist das eine Menge Geld. Und diese Checks werden jeden Monat ausgezahlt, er hat diese Summe also in einem Monat mit nur einer Webseite verdient.

Dabei handelt es sich um Shoemoney, und die Webseite war eine Handyseite www.nextpimp.com. Er hat von Google sogar die Erlaubnis bekommen den Adsense Report zu veröffentlichen, hier ist er:

adsense-august-copy.jpg

Er beantwortet auf seiner Seite auch einige Userfragen:

  1. Was macht die Seite?
    Die Seite ist eine Handyseite, die als Wallpaper-Seite für Handys angefangen hat. Danach sind noch Klingeltöne dazugekommen, aber der ganze Inhalt der Seite ist Inhalt der von den Usern kommt, also 100% user-generated-content.
  2. Wieviel dieses Checks war Gewinn?
    Kosten hatte er 299 Dollar für den Server, der Rest war also Reingewinn
  3. Wie groß war der Pay-Per-Click Anteil?
    Nichts! Damals hatte er noch keine Ahnung von Pay-Per-Click
  4. Wo kam der Traffic her?
    Etwa 70% war direkter Traffic, 15% von Suchmaschinen und 15% von anderen Webseiten.
  5. Wieviel Traffic brauchtest Du um diese Summe zu verdienen?
    Etwa 75 000 eindeutige Benutzer pro Tag.
  6. Glaubst Du man kann heute noch so viel Geld mit einer Webseite verdienen?
    Ja!

Das ist doch mal ne Hausnummer.. Gut, dass man mit Handyseiten gut Geld verdienen kann, kann ich mir vorstellen. Gerade der Markt rund um Wallpaper und Klingeltöne scheint ja immer noch der Renner zu sein. Nicht umsonst sieht man abends nachts immer noch haufenweise Werbung für diverse schreiende Frösche oder rülpsende Rentiere.. Ich kann mir zwar nicht vorstellen wer sowas als Klingelton auf seinem Handy wirklich benutzt, aber diese Leute scheint es ja massig zu geben.

Und neben dem Markt rund um die Mobiltelefone, gibt es sicher auch noch andere Bereiche in denen solche Gewinne zu erreichen sind, allerdings kann ich mir spontan keinen Bereich ausser dem Handybereich vorstellen in dem die Nutzer den Inhalt selber erstellen. Dies scheint im Bereich Handy mit den ganzen Foren immer noch wirklich gut zu funktionieren.

Ob aber Gewinne in dieser Größenordnung auch in Deutschland zu erreichen sind, halte ich eher für unwahrscheinlich. In den Staaten mag das anders aussehen, dort ist die Nutzergruppe einfach wesentlich größer. (Hm, der chinesische Markt scheint da ja noch Goldgräberland zu sein..) Eine Möglichkeit mit Adsense wirklich viel Geld zu machen, ist wohl (neben den Handys) der Versicherungsbereich, dort sind auch die Adwords extrem teuer.. Gut, es gibt wesentlich teurere Adwords-Bereiche, die sind aber auch schwerer abzudecken.

Glaubst Du auch, dass man heute noch so viel Geld mit einer Webseite verdienen kann? Fängst Du nun doch an ein eigenes Handyforum mit Klingeltönen zu erstellen, Adsense Code einzubauen oder ist der Zug Deiner Meinung nach schon abgefahren?

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About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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22 Antworten zu “132 994 Dollar mit Google Werbung verdient”

  1. Stanley Sagt:

    Naja, 2005 war das vielleicht noch so! Guck mal auf das Datum beim Screenshot!

  2. Msch Sagt:

    Ich denke auch, dass es heute wesentlich schwieriger geworden ist.
    Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt… 😉

  3. Daniel Sagt:

    Warum 2005 heute ist es bestimmt auch möglich, nur halt nicht in deutscher Sprache.

    Rechne den Faktor aus was der größte Adsense Verdiener im deutschen Raum ist. Diesen Faktor Multiplizierst Du mit diesen Angegebenen Daten.

    Deutsche Sprache: Geschätzt: ca. 100 Millionen Muttersprachler weltweit, mind. 55 Millionen Fremdsprachler (nach Eurobarometer allein schon in der Europäischen Union.

    Englische Sprache: Geschätzte 340 Millionen Muttersprachler, 350 Millionen bis 1 Milliarde Zweitsprachler.

    Chinesische Sprache: 1,2 Milliarden

    Alles Quelle Wikipedia

    Wir haben dann den Faktor:

    Deutsch | 1
    Englich | 8,6
    Chinesisch | 7,7

    Wenn Du eine Site in Englisch aufgibst, kannst Du weltweit agieren, Du generierst User und Traffic was Du mit einer deutschen nie erreichen kannst, nicht einmal wenn jeder der Deutsch spricht einen Rechner und Internetzugang hat.

  4. Racker Sagt:

    Ich glaube kaum das man das in Deutschland verdienen kann mit einer normalen Webseite. Aber vieleicht lasse ich mich eines besseren belehren.
    Racker

  5. Stanley Sagt:

    naja, da setze ich lieber auf Handyverträge + Adsense. Von Adsense allein wird man leider nicht mehr reich.

  6. Arbeitsgemeinschaft Sagt:

    ja, oder auf Amateurvideos, damit kann man auch noch was verdienen

  7. HF Blog Sagt:

    In Deutschland so einen hohen Umsatz mit Google Adsense zu haben ist sicher sehr schwer. Ich finde den Kommentar von Daniel sehr gut.
    Eine englische Website hat eine viel größere Reichweite und kann somit auch viel mehr Umsatz generieren.

    grüße

  8. Matthias Spruch Sagt:

    Geld verdienen kann so einfach sein. leider wird auch gelten: kopieren bringt nichts, da werden andere schneller gewesen sein.

  9. Stanley Sagt:

    Mensch, so ein altes Posting aber der Matthias auch doch noch drauf geantwortet.

    Mittlerweile bin ich von Adsense fast ganz abgekommen, schon allein auf Grund des Umrechnungskurses. Pay per Sale bringt da auf Dauer einfach mehr, zumindest wenn die Provision dafür bei mindestens 30 EUR liegt.

    Stanley

  10. Hans Sagt:

    Hallo,
    ich hab mit meiner Homepage die 100,00 Dollar gemacht, innerhalb von 10 Monaten.
    Ist nicht viel, aber immerhin.
    Hab auch immer mal gewinnspiele auf meiner Seite und das Porto und so muss man ja auch rechnen.
    Gruß
    Gelb- Weiß- Witten 08

  11. Michael Reich Sagt:

    Ich hab schon viel probiert und es mit manchem Projekt auch schon auf mehrere tausend Besucher am Tag geschafft. Viele Kurse gekauft und beherzigt usw. Die Adsense-Einnahmen liegen aber trotzdem unter 10 Euro am Tag. Ist wirklich sehr schwer, das Ganze…

  12. Thomas Sagt:

    Ja heut zutage ist es gar nicht mehr einfach mit Adsense so viel Geld zu verdienen 😛

  13. Mario Sagt:

    Ein dicker Batzen Geld 😉

  14. Name Sagt:

    Na wenn der Sceenshot nicht mal getürkt ist. da gab es doch mal einen netten Code, mit der man die AdSense Auswertung zu seinen Gunsten „optimieren“ kann.

  15. Andreas Sagt:

    Mittleweile dürfte er auch deutlich darüber liegen. Dieses bild ist ja von 2005.
    Entweder ist er mittlerweile Millionär, oder pleite 🙂

  16. Micha Sagt:

    Selbst wenn ich meine Besucherzahlen hochrechne würde ich nicht annähernd an die Umsätze herankommen. Davon kann man leider nur träumen.

  17. Name Sagt:

    Ja, Jeremy Shoemaker ist neben John Chow einer der wenigen die sowas mit adsense schaffen können. Nicht jeder hat mehr als 300.000 Besucher am Tag.

  18. Consti Sagt:

    132.994 Dollar ist echt ne Menge Geld und für uns in Deutschland schwer vorstellbar dies mit einer Seite zu erreichen.
    Aber in jedem Fall gilt wieder: Mund zu, aufhören zu staunen und nicht sagen, das geht aber nicht in Deutschland …. sondern: Anfangen und Weitermachen ansonsten ist jetzt schon klar, dass es NICHT funktioniert.

    Good Luck

    der Consti

  19. Markus Sagt:

    schon extrem
    ich verdiene gerade mal 5 euro am tag von adsense

  20. Oliver Sagt:

    Von derartigen Einnahmen können 99,9 Prozent aller Webmaster wohl nur träumen. Aus eigenen Erfahrungen würde ich sagen, dass Einnahmen von 1000 bis 3000 Euro monatlich machbar sind, allerdings hängt dies auch entscheidend von der Thematik der Webseite ab!

  21. fruity Sagt:

    Selbst 3000 Euro sind schon nicht unbedingt leicht zu erreichen. Doch solche Traumhafte Zahlen wie hier oben beschrieben werden auch weiterhin ein Traum bleiben. Ich versuche auf dem Teppich zu bleiben und peile erst mal die Tausend an. 😉

  22. Bruno Wacher Sagt:

    Das ist wirklich eine Hausnummer. Und gerade überraschend ist für mich die Quellenverteilung. 75 Prozent direkter Traffic? Woher? Werbekampagnen? Nur 15% aus Suchmaschinen?

    Irgendwie erscheint mir der Herkunft der Besucher noch schleiferhaft. Bis auf virales Marketing über SocialPlattformen fällt mir nichts ein, doch das hätte man dann auch durchaus transparent machen können. Trotzdem Top und in Deutschland wohl nicht nachahmbar!

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