Schaut mal was ich am Wochenende bei meinen Eltern im Keller gefunden habe.
Eine uralte Mausefalle, die eine kleine Türe hat hinter der sich Käse befindet. Sobald die Maus den Vorraum betreten hat, geht die Klappe runter und die Maus ist gefangen. Nun kann die Maus durch das Gitter nach oben klettern, und sobald sie oben ist, fällt sie durch eine Falltüre in ein Glas. Dadurch wird die Falle wieder scharf gemacht, die Haupttüre öffnet sich wieder:

Diese Falle haben schon meine Großeltern auf ihrem Bauernhof benutzt, und das ist doch mal eine Falle die toll ist, weil sie die Mäuse nicht tötet, sondern man die Tiere in die Freiheit entlassen kann. Dabei rät es sich natürlich die nicht einfach in den Garten zu entlassen, sonst sind sie am nächsten Tag ja wieder da.
Und? Das ist doch mal eine richtig coole Mausefalle, oder?



am 28. Februar 2010 um 18:47
Sehr erstaunliche Mausefalle! Finde es großartig die Mäuse nicht gleich zu töten, sondern nur einzufangen!
am 28. Februar 2010 um 19:15
genial, rustical und gut zu den Tieren
am 28. Februar 2010 um 19:24
So eine geniale Mäuse-Falle habe ich bis jetzt auch noch nie gesehen
Ich meine, es gibt ja viele Arten, aber diese hat den Rang 1 einfach verdient!
am 28. Februar 2010 um 19:56
Naja gut, es gibt viele Mausefallen, die die Maus nicht töten, sondern gefangen nehmen, aber die bieten meistens eben nur diesen einen Vorraum.
)
Dass dahinter noch was kommt, ist schon genial und noch genialer ist, dass man damit ja quasi beliebig viele Mäuse fangen kann…
(Natürlich braucht man im Zweifelsfall neuen Käse, außerdem sollte man das Glas auch mal “entleeren”, sonst bringt es auch nicht viel, dass die Mäuse nicht getötet werden…
am 28. Februar 2010 um 20:37
Bitte um ein Video mit der Falle in Aktion
am 28. Februar 2010 um 20:43
Die kenne ich aus dem alten Bauernhaus meiner Großeltern. Fand ich immer sehr spannend, einmal wurde auch eine ganz kleine Maus gefangen. Die hat am ganzen Körper gezittert … Natürlich wurde sie dann von mir ausgewildert.
am 1. März 2010 um 14:36
Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass man die Mäuse auf einem Bauernhof human eingefangen hat. Der einzige Sinn war sicher, dass sie sich selber wieder scharf gemacht hat. Getötet wurden sie hinter wahrscheinlich trotzdem. Oder wie ich vermute, da es sich um ein Glas handelt und Kohlendioxyd schwerer ist als Sauerstoff, die Maus sogar jämmerlich ertickt ist, nachdem sie den Sauerstoff aufgebraucht hatte.
am 1. März 2010 um 15:03
Ein paar detailliertere Fotos zum nachbauen wären ganz nett.
Das mit dem Garten ist ein guter Tipp. Kann man eigentlich einen Maulruf auf Mäuse abrichten? Würde mein Problem reduzieren.
am 1. März 2010 um 15:43
@reset: ob du es glaubst oder nicht, die vieher sind wirklich dann im wald ausgesetzt worden. einer lag direkt neben dem feld auf dem mein opa gearbeitet hat und da hat er sie dann rausgeworfen
am 1. März 2010 um 23:05
Interessant ist es ja schon, dass man die dinger auch am Leben lassen kann und dann noch so einfach
am 22. April 2010 um 08:52
Das ist ein Fangautomat aus den 20er Jahren, erfunden 1896 von Carl Bender, Wiesbaden. Aber lebend wurden die Mäuse nicht gefangen. Sie fielen über die 2. Wippe in einen Wasserbehälter. Durch die Wippe wurde die Falle wieder geöffnet – für die nächste Maus. Sie mal auf meine Seite: http://www.mausefallen.info
am 28. November 2010 um 11:12
Hallo , kannst Du mit Detailfotos von der Falle helfen ??
Speziell der Mechanismus Falltüre zum öffnen der Eingangstüre .
Das Teil ist genial weil es ein Automat ist.Selbstveratändlich werden aber die Mäuse mit dem Auto in den Wald gefahren und eine Überlebensration Speck mit auf dem Weg in die neue Freiheit mitgegeben .
MfG
am 13. April 2011 um 20:50
Ich finde diese Mausefalle sehr interessant und habe auch schon so ein ähnliches Modell gesehen. Solche Fallen waren früher durchaus üblich. Die Aussage von Wolfhard kann ich auch voll und ganz bestätigen. Gerade auf Bauernhöfen sind Mäuse schon immer ein riesiges Problem. Eine “Zwangsumsiedlung” hilft hier leider wirklich überhaupt nicht weiter. Daher galt unter den Landwirten schon immer das Motto “Nur eine tote Maus ist eine gute Maus”. Leider sind Mäuse nicht dumm und können auch lernen wie eine normale Schlagfalle funktioniert wenn sie mal gesehen haben wie andere Artgenossen dort erschlagen wurden. Daher setzt man lieber Lebendfallen ein da die Tiere dies nicht so schnell als Falle erkennen. Töten kann man die Mäuse dann ja bevor oder direkt nachdem man die Falle öffnet.
am 1. Oktober 2011 um 23:30
Ha, ha…., Leute!
Am “Ausgang” gehört ein Wassereimer hingestellt, wo die Maus baden geht und sobald ihre Kräfte nachlassen kommt sie wohin?
Ja, genau, in den Mäusehimmel…. zu den toten Bankstern & Co.