Amy Winehouse darf wegen Drogensucht nicht mehr in die USA einreisen



8. Februar 2008

Allgemeines

Die US-Botschaft in London hat den Visumantrag der Britin Amy Winehouse abgelehnt, die USA verweigern die Einreise, wenn jemand wegen Drogenmissbrauchs aktenkundig geworden ist.

Darf man jemanden, nur weil er mal mit Drogen erwischt wurde, die Einreise verweigern? Wo gibts denn sowas? Lassen wir mal dahingestellt ob Amy Winehouse wirklich clean ist oder nicht, aber generell die Einreise wegen einer zurückliegenden Festnahme zu verweigern, das finde ich völlig daneben, was denkst Du?

Hintergrund dieser Aktion ist die Tatsache, daß die Soulsängerin Amy Winehouse für ihr Album „Back to Black“ für sechs Grammys, der wichtigsten Auszeichnung der Musikbranche, nominiert ist, nun aber die eventuell gewonnenen Preise nicht persönlich entgegen nehmen darf.

Der Fall den die US-Botschaft stört, ist übrigens die Festnahme von Amy Winehouse im Oktober in Norwegen, die Künsterlin ist mit Marihuana in der Tasche erwischt worden. Ohne diesen Vorfall und die Medienberichte über ihre Drogensucht hätte sie, wie andere EU-Bürger auch, kein Visum für die USA gebraucht.

Verzichten müssen Fans auf einen Auftritt von Amy Winehouse dennoch nicht. Wie ein Grammy-Produzent mitteilte, soll eine Performance der Sängerin per Satellit live aus Großbritannien übertragen werden.

Was denkst Du?

Ist es nicht eine Frechheit der USA jemanden mit dieser Begründung die Einreise zu verweigern? Gut, die Drogensucht von Amy Winehouse läßt vermuten das sich die Dame nicht ganz Gesetz-konform benehmen wird, aber ich finde die Grundaussage völlig daneben..

Denkst Du das ist richtig so, oder sollte man jemandem erst das Visa entziehen wenn er auch wirklich aktuell straffällig in dem entsprechenden Land geworden ist? Angeblich heißt es doch in den Staaten, unschuldig bis die Schuld bewiesen ist, oder?

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