Brexit-Referendum: Großbritannien verläßt die EU und den Euro



20. Juni 2016

iPhone und iPad

Zumindestens sah das die letzten Tage so aus, glaubt man der Umfrage von Politico. Und es geht dabei ja um einiges, nicht nur für die Engländer, das wird eine Entscheidung die uns alle treffen wird.

Bleiben oder gehen – stay or leave: Am 23. Juni 2016 wird in Großbritannien mit dem EU Referendum über die größte Schicksalsfrage ihres Landes seit dem Zweiten Weltkrieg entscheiden, und zwar ob sie die EU verlassen (Brexit) oder nicht.

Und wer da auf dem Laufenden bleiben möchte und ein Apple iPhone sein Eigen nennt, der kann die aktuellen Umfragen jetzt direkt über die Wallet ansehen. Finde ich eine ziemlich coole Nutzung, eigentlich ist die App ja eher für Tickets, Karten und so Zeug gedacht, aber Politico geht hier einen recht kreativen Weg die Nutzer zu informieren.
brexit-polls

 

Einfach hier hin surfen und die  EU Referendum Tracker card abonnieren. Kostet nichts, du musst dich allerdings vorher kurz anmelden, natürlich musst du ja nicht unbedingt deinen richtigen Namen nehmen..

Es sieht auf jeden Fall knapp aus mit der Entscheidung..

Und? Das ist doch mal eine kreative Nutzung der Wallet-APP, oder? Also ich finde das sehr praktisch um einfach mal schnell reinzuschauen, und sie aktualisiert sich automatisch..

About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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30 Antworten zu “Brexit-Referendum: Großbritannien verläßt die EU und den Euro”

  1. Jana Sagt:

    Eine große Katastrophe wäre das ganze zwar nicht, aber schon ein Rücklschlag für Europa. Immerhin haben wir lange gekämpft für den Einigkeit und den Frieden auf unserem Kontinent. Der Brexit könnte da einiges gefähren und gerade für Deutschland wäre ein solcher Schritt nachteilig im Kampf gegen die Schulden- und Transferunion!

  2. Robin Sagt:

    Ganz ehrlich, wenn ich mir in letzter Zeit die teilweise doch recht unfundierten Meinungen einer Social Network-Nutzer ansehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Großbritannien profitiert fast maximal von der EU und für die Binnenwirtschaft wäre es eine Katastrophe, wenn die Briten aus der EU austräten. Mal ganz abgesehen von dem bürokratischen Aufwand, der dann nicht nur für Unternehmen, sondern auch Privatpersonen entsteht, wenn man auf das Festland möchte.

  3. Ronny Sagt:

    „Bleiben oder gehen“ war die Frage – und nun – Sie sind gegangen! Was nun wird, werden wir sehen. Ich hoffe das die „Angstmache“ vergebens ist und man nichts schlimmes erfahren wird. Allerdings, andere EU-Länder beobchten jetzt und warten ab. Wenn andere Länder fertig mit beobachten sind, und nichts auffälliges feststellen werden, dann werden nach dem Brexit andere EU-Läner folgen.

  4. Klaus S. Sagt:

    Diese Katastrophe für GB und deren Bürger zeigt nur auf, wie gefährlich letzten Endes Plebiszite sein können. Da wird von den einzelnen Gruppen aufgrund von Bauchgefühlen, oberflächlichen Meinungen und Vorurteilen sowie Versprechung diverser Populisten solch folgenschwere Entscheidung gefällt, zum Leidwesen aller – auch außerhalb des Königreiches.

    Und die Jugend braucht hier nicht auf die Alten zu schielen. Wer mit nur 36% Wahlbeteiligung aufwartet, braucht sich nicht beschweren.

  5. katjakoe Sagt:

    mal ehrlich, großbritanien hat jahrelang das Geld in den arsch geschoben bekommen und haben von der EU profitiert. Jetzt treten sie aus und ich wette wenn sie wieder zurückwollen empfangen wir sie mit offenen armen. Die wirtschaft entwickelt sich durch brexit ins negative.

  6. Franko Sagt:

    Zu der Tollen überschritt kann ich nur sagen „hoffentlich machen wir das bald auch“

  7. Manuel Sagt:

    Einen Gefallen haben sich die Briten mit dieser Wahl bestimmt nicht getan. Trotzdem muss man es akzeptieren, es war schließlich eine demokratische Wahl.

  8. Georg Sagt:

    So viel Geld wie GB in der letzten Zeit in den Rachen gepumpt bekommen hat ist doch absurd. Der Austritt wird doch eh neu verhandelt, aber sollte es wirklich zu einem Austritt kommen, sollten wir sie erst gar nicht mehr rein lassen!

  9. richeard Sagt:

    Diese Katastrophe für GB und deren Bürger zeigt nur auf, wie gefährlich letzten Endes Plebiszite sein können. Da wird von den einzelnen Gruppen aufgrund von Bauchgefühlen, oberflächlichen Meinungen und Vorurteilen sowie Versprechung diverser Populisten solch folgenschwere Entscheidung gefällt, zum Leidwesen aller – auch außerhalb des Königreiches.

  10. richearder Sagt:

    „Bleiben oder gehen“ war die Frage – und nun – Sie sind gegangen! Was nun wird, werden wir sehen. Ich hoffe das die „Angstmache“ vergebens ist und man nichts schlimmes erfahren wird. Allerdings, andere EU-Länder beobchten jetzt und warten ab. Wenn andere Länder fertig mit beobachten sind, und nichts auffälliges feststellen werden, dann werden nach dem Brexit andere EU-Läner folgen.

  11. Peter Sagt:

    Bisher halten sich die Auswirkungen ja in Grenze, aber ich bin sehr gespannt, was da noch auf uns – und die Briten – zukommt.

  12. karl Sagt:

    Großbritanien hat schon immer das Geld nur zugesteckt bekommen, da hat katjakoe schon recht.. nur die Sache ist, irgendwann brauchen wir großbritanien vielleicht. Die wirtschaft wird sich wie Katja schon gesagt hat weiterentwickeln, man weiß nie was kommt.

  13. Fredd Sagt:

    Ich wünschte mir wir könnten auch raus aus der EU.

  14. Konstantin Sagt:

    Ich hatte gehofft, dass sich durch den Brexit auch vermehrt Leute fragen, wie es denn mit der aktuellen Europapolitik aussieht. Denn diese war auch ein Grund für den Austritt der Briten. Dort sehe ich nämlich eine sehr besorgniserregende Entwicklung, wenn man sich die Regierung in Brüssel anschaut. Aber stattdessen malt man lieber den Teufel an die Wand, wenn ein Land die EU verlassen möchte. Ich glaube, dass es keinerlei Auswirkungen auf uns haben wird.

  15. Carsten Sagt:

    Ich bin durchaus über die Folgen und das was uns dun die Briten nun erwarten besorgt. Ich hoffe, dass die Auswirkungen in Grenzen bleiben und die Beziehung zur EU ngut erhalten bleibt

  16. Tom Sagt:

    Meine Sorge ist, dass es eventuell Nachahmer geben könnte und die ebenfalls aus der EU austreten. Das es ein großer Fehler der Briten gewesen ist, ist denen sicherlich selber auch bewusst geworden. Noch schlimmer wird es erst, sobald die Prozedur vollzogen und die Briten endgültig raus sind. Hoffentlich wird es keine negativen Folgen für uns haben.
    LG
    TOM

  17. David Sagt:

    Die Briten haben eine gute Entscheidung getätigt. Aus der Eu auszusteigen leider ist der Plan für danach nicht so optimal ausgefallen. Mal sehen was in den nächsten Monaten auf uns zu kommt.

  18. Dominik Sagt:

    „Bleiben oder gehen“ war die Frage – und nun – Sie sind gegangen! Was nun wird, werden wir sehen. Ich hoffe, dass die „Angstmache“ vergebens ist und man nichts Schlimmes erfahren wird. Allerdings, andere EU-Länder beobachten jetzt und warten ab. Wenn andere Länder fertig mit beobachten sind, und nichts auffälliges feststellen werden, dann werden nach dem Brexit andere EU-Läner folgen.

  19. Multiroom Sagt:

    Jetzt ist einige zeit vergangen und es ist recht ruhig um das ganze Thema geworden. Mal schauen wie es weiter geht. Die Welt dreht sich noch immer.

  20. Daniel Sagt:

    Nun sind sie aus der EU. Ob das nun ne gute oder schlechte Entscheidung war, wird man langfristig beobachten müssen. Die Frage die ich mir dabei stelle ist, ob der Großteil der Menschen die abgestimmt haben, sich überhaupt über die Folgen eines Austritts informiert haben, geschweigeden wussten, worauf man sich dabei einlässt. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

  21. Sonja Sagt:

    Bisher machen die Briten eher den Eindruck, als ob sie nun doch nicht austreten wollen würden. Es stellt sich sowieso die Frage, ob die EU (und auch der Euro) so wie sie jetzt ist langfristig bestehen wird. Hier gibt es viele Probleme in fast allen Ländern der EU. Von Griechenland zum Beispiel hört man zur Zeit kaum noch etwas in den Medien…

  22. niko schulze Sagt:

    Es wird für alle negative aber auch positive Nachteile geben, ich denke die EU wird das schon verkraften,Die Briten werden sich damit schwer tun.

  23. Klaus Sucher Sagt:

    Angstmache stammt immer nur von Menschen, die die Angstschafe in ihre eigene Richtung treiben wollen. Gut, dass es nicht funktioniert hat. Die Entscheidung war richtig. Sollte anderen Mut machen, es ebenfalls zu tun.

  24. Annika Sagt:

    Bin ja mal gespannt was da noch draus wird… Ich könnte mir gut vorstellen das andere Länder nachziehen werden.

  25. Georg Sagt:

    Sie haben sich dazu entschieden zu gehen, warum gibt es jetzt Diskussionen darüber? Die Mehrheit will raus, dann sollen Sie es doch auch durchsetzen.

  26. Oli Sagt:

    Gut zwei Monate später und die Welt dreht sich weiter. Allerdings scheinen es die Briten nach wie vor nicht eilig zu haben. Die Medien haben längst andere Themen (Türkei, Olympia etc.).

    Ich bin mal gespannt, wann der eigentliche Antrag gestellt wird. Erst dann wird man die vollen Folgen erahnen können. Besonders interessant wird es zu sehen, wie die Brexit-Befürworter reagieren, wenn sie realisieren, dass das mit dem ‚Take our Country back‘ doch nicht so einfach war. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit steht für die EU ja weiter nicht zur Diskussion, wenn man Zugang zum Binnenmarkt will.

    Wenn ich eine Prognose wagen sollte, würde ich sagen, dass sich nicht viel ändern wird und GB eine Art Schweiz-Status bekommt und die Schweiz ist auch Teil Europas…

  27. Hans Sagt:

    Ich denke das ganze wird noch einige Zeit dauern – den wirklich dringend ist es für die Briten nicht wirklich. Die wissen auch was davon abhängt – alleine der Verlust des Finanzmarktplatzes würde ihnen schon eine Menge Geld kosten. Da sollte auch für alle anderen eine warnung sein die immer denken alles ist besser wenn man aus einem verband aussteigt.

  28. kess Sagt:

    Ich glaube es erst wenn es soweit ist. Bis dahin ist es reine Spekulation. Solange das Unterhaus nicht dafür stimmt passiert sowieso nichts.

  29. Bjoern Sagt:

    Mhm, immer noch will die City of London eigentlich nicht raus aus der EU. Persönlich als Europäer empfinde ich es als traurig. Aber wer sich die Stimmen des Volkes anhört, wird verstehen wieso.

  30. Stella Sagt:

    Ich habe eine Freundin dessen Vater Engländer ist und hier in Deutschland lebt. Er bekäme möglicherweise enorme Nachteile durch den Austritt aus der EU. Im schlimmsten Fall wäre sein Aufenthalt gefährdet. Aber vielleicht tut sich das ja noch etwas. Es bleibt abzuwarten …

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