Ausgeh-Tipp: Japanisches Essen im Benkay (Hotel Nikko)

Da die Süsse gestern Geburtstag hatte, sind wir richtig lecker in Düsseldorf essen gegangen. Und zwar ins Benkay, ein japanisches Restaurant im Hotel Nikko. Gut, Restaurants in Hotels sind meistens nicht so toll, aber das hier war wirklich der Hammer.

Denn das Besondere im Benkay sind die Teppanyaki Tische. Das sind Kochplatten direkt am Tisch. Man sucht sich ein Menü aus und dann kommt ein privater Koch und bereitet die Speisen direkt am Tisch zu. Man sieht was man isst und bekommt einen guten Einblick was da zum kochen benutzt wird.

Und nicht nur der Service im Benkay war toll, das Essen war der Hammer. Die Spezialität ist das Wagyu Fleisch (vom Kobe Rind). Die Tajima-Rinder sind eine spezielle Rasse die keinerlei Wachstumshormone bekommen, und es gibt unzählige Gerüchte über die Haltung. Die Dame im Benkay hat uns erzählt (keine Ahnung ob das wirklich stimmt, klingt aber toll), dass diese Tiere nicht nur täglich massiert werden, sondern auch Bier in die Nahrung gemischt bekommen.

Denke nicht, das das Fleisch wirklich von „echten“ Kobe Rindern ist, dafür wäre der Preis nicht hoch genug, und der Export ist in die EU nichtmal gestattet. Aber es scheint die gleiche Rasse zu sein, deren Haltung ist seit ein paar Jahren auch in Deutschland erlaubt.

Auf jeden Fall war das Fleisch wirklich sehr zart, und hatte die typische Mormorierung im Fleisch:

Und dann kommt wieder ein Koch, der auch den Hauptgang am Tisch zubereitet und flambiert:

Natürlich isst man sowas medium, nur kurz von allen Seiten angebraten und leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt. Und ich kann euch sagen, es hat traumhaft geschmeckt.

Abgerundet werden die Menüs dann noch von flambiertem Eis und Sushi als Vorspeise, aber der Hingucker sind nicht nur die Tische, sondern eben das besondere Fleisch.

Und wer jetzt glaubt, dass dies ein Laden für Touristen ist, der irrt gewaltig. Alle Köche sind in Japan ausgebildet, und kochen nach strengen Vorgaben die am Ende etwas ganz besonders auf den Teller zaubern..

Wir waren auf jeden Fall begeistert, und wenn ihr auch mal Lust auf wirklich gutes japanisches Essen mit Unterhaltungswert habt, dann kann ein Besuch im Benkay nicht schaden, nur teuer ist der Laden, das muss euch vorher bewusst sein..

Prima Drucker mit Scanner und Wlan – Brother DCP J515W

Schon etwas länger spiele ich mit dem Gedanken mir endlich einen Multifunktionsdrucker zu leisten. Uns fehlt zuhause einfach ein Scanner und Kopierer, und damit ist nun endlich Schluß.

Bis dahin hatten wir zuhause einen Canon Pixma Drucker im Einsatz. Gutes Gerät mit dem ich sehr zufrieden war, aber leider druckt es eben nur. Als Scanner hatten wir einen 10 Jahre alten Scanner, der schon seit dem Umstieg auf Windows 7, dank fehlender Treiber, nicht mehr funktioniert.

Es war also Zeit für etwas neues, und da wir eh gerade wegen der Nespresso Maschine bei Saturn waren, haben wir direkt doppelt zugeschlagen und uns einen Brother DCP J515 (hier bei Amazon) geleistet:

Wir hatten ein paar Anforderungen an unser neues Gerät, und uns am Ende auf 3 Geräte eingeschossen, eines von HP, ein Canon und eben das Gerät von Brother. Undbedingt haben sollte unser neuer Drucker:

  • WLAN
    Wir haben mittlerweile 2 Laptops, ab nächster Woche ein MacBook und einen PC zuhause. Mit allen Geräten wollen wir drucken, ohne immer den angeschlossenen PC hochzufahren.
  • Scanner
    Ich möchte schnell und einfach Dokumente einscannen und auf dem PC speichern können.
  • Kopierer
    Für eine schnelle Kopie zwischendurch, will ich nicht immer den PC anmachen müssen, der Drucker sollte also auch ohne PC kopieren können.
  • Fotodrucker
    Und ab und zu will ich auch mal Fotos in guter Qualität ausdrucken, der Drucker sollte also anständige Fotos ausspucken.
  • Einzelpatronen
    Nichts ist schlimmer als diese Drucker mit nur einer Patrone. Sollte dann mal gelb leer sein (irgendwie ist immer gelb zuerst leer bei uns), dann wirft man auch die anderen Farben weg. Geht mal gar nicht.

Um das mal abzukürzen, der Brother DCP 515 kann das alles, und Brother gibt auch noch 3 Jahre Garantie auf das Gerät.

Wlan und die erste Einrichtung

Da dachte ich doch, die Einrichtung des Druckers im Wireless-Netzwerk zuhause wäre kompliziert. Ist sie aber gar nicht. Netzwerk im Drucker auswählen, WEP Paßwort eingeben und fertig. Danach die mitgelieferte Software auf den PCs installieren und innerhalb von 15 Minuten waren alle 3 Rechner angeschlossen. Und das komplett ohne Kabel!

Kopieren

Muß man eigentlich gar nicht viel zu schreiben. Blatt in den Kopierer legen, Knopf auf dem Display drücken und schon ist die Kopie fertig..

Scannen

Hier kannte ich noch das „alte Scannen“ von früher, bei dem man auf dem PC ein Programm starten muss, und darüber die virtuelle Kopie quasi importieren mußte.

Das geht heute viel einfacher: Blatt reinlegen, Knopf drücken und dann zeigt der Brother alle angeschlossenen Geräte auf dem Display an. Zielrechner auswählen und schon liegt der Scan in den Eigenen Dateien auf dem Rechner. Prima, genau so hätte ich mir das vorgestellt, hätte ich gewußt, dass es so einfach gehen kann.

Fotos drucken

Ich bin ja nicht der Freund von diesen Schubladen die man ständig umbauen muss. Hier geht das viel einfacher. Das Fotopapier kann die ganze Zeit in der Schublade bleiben, wenn man ein Foto ausdrucken will, stellt man einen Schiebeschalter in der Papierkassette um und schiebt das Ding nach vorne. Und schon druckt er auf Fotopapier und nicht auf normales Papier:

Und dabei kommt ein weiterer toller Punkt zur Geltung. Der Brother hat einen Papiereinzug von vorne. Erstmal spart uns das Platz, weil das Gerät hinten an der Wand steht, und zum zweiten staubt es nicht in das Papierfach, wenn der Drucker hinten offen ist.

Dazu gibt es noch eine ganze Latte an Zusatzzeug das wir niemals brauchen werden, wie zB von einer Speicherkarte zu drucken. Das geht zwar, aber wer macht sowas? Will mir das Foto doch erst am PC ansehen und dann ausdrucken.. Aber egal, die Zusatzfunktionen stören ja nicht.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind ja dann die Folgekosten. Der Drucker druckt mit Brother Innobella-Tinte, die ist sogar Dokumentenecht, und nach ISO zertifiziert. Preislich noch im Rahmen, wie viel Tinte wir dann am Ende wirklich verbrauchen, wird sich zeigen, zum Glück sind die ersten Patronen beim Kauf mit dabei.

Hier noch ein paar Daten:

  • Bis zu 35 Seiten/Min. Druckgeschwindigkeit
  • Integrierte Papierkassette für bis zu 100 Blatt
  • Integrierte Fotopapierkassette für bis zu 20 Blatt
  • Dokumentenecht drucken nach ISO 11798:2000
  • 8,2 cm LCD-Farbdisplay
  • Scan-to-E-Mail, -Bild, -Text, -Datei, -PDF, -Speicherkarte
  • Randloser Fotodruck in A4 und 10×15
  • Druckauflösung: Bis zu 6000 x 1200 dpi (s/w) / bis zu 6000 x 1200 dpi (Farbe)
  • Druckgeschwindigkeit: Bis zu 35 Seiten/Min. (s/w) / bis zu 28 Seiten/Min. (Farbe)
  • Scannen optische Auflösung: 2400 x 1200 dpi
  • Scannen interpolierte Auflösung: 19200 x 19200 dpi

Den Drucker gibts übrigens hier:

Fazit

Also wir haben uns aus verschiedensten Gründen für den Brother entschieden, und bis jetzt sind wir sehr zufrieden. Das Gerät erfüllt alle unsere Erwartungen, ist einfach zu bedienen und es gibt 3 Jahre Garantie auf das Gerät. Was will man mehr.

Und durch das einfache Scannen und die Einbindung ins WLAN, haben wir jetzt zuhause eine fast perfekte Büroumgebung, und das kabellos.

Was ist mit euch? Womit druckt ihr zuhause und was ist euch bei einem Drucker wichtig?

Perfektes Equipment für den Kaffeejunkie – Nespresso Citiz & Milk

Wir sind zuhause ja Gelegenheits-Kaffeetrinker, ein paar Tassen am Tag, mehr geht bei uns nicht weg. Aber diese paar Tassen müssen dann eben auch richtig gut schmecken.

Bisher haben wir in der Küche eine Senseo Maschine genutzt, der Kaffee ist in Ordnung und die Sortenauswahl toll. Aber diese Papier-Pads verlieren doch relativ schnell an Geschmack, und es geht eindeutig besser, wie wir vor einigen Tagen bei Freunden in Köln festgestellt haben. Die haben nämlich eine Nespresso Maschine (Danke an Tine für den Kaffee), und da war nicht nur der Kaffee toll, auch der Milchaufschäumer hatte es uns angetan.

Also haben wir uns beraten lassen und dann gestern eine Nespresso Citiz & Milk gekauft. Eigentlich kostet die Maschine, die gibt es in Schwarz, Rot und Titan (die haben wir gekauft), 249 Euro, aber bei Amazon gibts die schon ab 190 Euro. Wir waren bei Saturn, da sollte sie 215 Euro kosten, aber der Hinweis, dass es die auch günstiger gibt, hat uns am Ende einen Preis von 199 Euro gebracht. Zwar 10 mehr als bei Amazon, aber dafür konnten wir sie direkt mitnehmen. Und das Gute im Moment sowohl bei Saturn als auch bei Amazon: Es läuft eine Aktion, bei der Du einen 50 Euro Gutschein für Kaffee mitbekommst, kaufst Du sie also bei Amazon, kostet sie eigentlich nur noch 140 Euro..

Und so sieht sie aus:

Gleich mit dazu gekauft haben wir den Nespresso Round, das ist der Glasbehälter links. Der hat einen Holzfuss und bietet eine prima Übersicht über die vorhandenen Kapseln.

Und am Anfang dachten wir noch, was für eine Umweltsau, aber die Kapseln sind aus Aluminium, können also komplett recycelt werden, gehören also nicht in den normalen Müll, sondern in die gelbe Tonne!

Und was ist er lecker, unser selbstgemachter Cappuchino:

Hinten rechts im Bild sieht man den integrierten Milchaufschäumer. Klasse Teil, und glücklicherweise kann man den Nespresso Aeroccino (hier bei Amazon) auch einzeln kaufen, denn der schäumt nicht nur ruck-zuck die Milch auf, sondern ist auch super zu reinigen, und das war uns sehr wichtig. Denn der Aufschäumer, den hab ich fürs Foto mal abgemacht, hält magnetisch am Boden. Zum spülen kann man den einfach rausnehmen und den Aufschäumer mit kaltem Wasser ausspülen. Da Teflon beschichtet, ist der ratzfatz sauber.

Und als nächstes gab es dann natürlich einen Latte Macchiato. Einfach schnell die Milch in den Aufschäumer, und in wenigen Sekunden ist die Milch heiß und aufgeschäumt (der schäumt die übrigens auch kalt auf, wenn man will). Dann einen Espresso drüber und fertig ist der Macchiato. Stilecht natürlich in den Gläsern von Nespresso (gibts hier). Die sind zwar nicht ganz billig, aber dafür doppelwandig. Dh der Kaffee bleibt heiß, aber das Glas wird nur leicht warm, man kann es also in der Hand halten. Und es sieht natürlich toll aus.

Einziges Ärgeniss: Es gibt die Gläser mit 4 Stück im Paket, die Löffel sind aber immer zu 6 eingepackt. Das finde ich Abzocke, entweder man hat zwei Gläser zuwenig, oder 2 Löffel zu viel. Da könnte man doch das aneinander anpassen. Aber egal, haben direkt 8 Kaffeegläser, 8 Espressogläser und jeweils 6 Löffel gekauft. Das reicht für Besuch, und man hat immer 2 Gläser auf Reserve.

Und weil in dem Paket mit der Nespresso Maschine so viele verschiedene Sorten mit drin sin, eben von jeder eine, haben wir uns direkt durch die verschiedenen Sorten probiert und gleich noch ein Glas Milchkaffee getrunken:

Nachmittags sind wir dann noch in die Nespresso Boutique gefahren um weitere Drogen weiteren Kaffee zu kaufen. Sehr angenehm dort, man kann alles probieren und kauft nicht die Katze im Sack.

Und zu den Kosten: Den Preis für die Maschine (gibts mit dem Kaffeegutschein bei Amazon) finde ich in Ordnung, schliesslich gibt es eine klasse Kaffeemaschine und einen Milchaufschäumer, sowie einiger Probekapsel und zwei Gläser.

Und die Folgekosten sind überschaubar. So eine Kapsel kostet etwa 32-38 Cent, da ist die Tasse Kaffee noch erschwinglich, gerade wenn man nicht so viel Kaffee trinkt wie wir. Und wer kann George Clooney und John Malkovich schon widerstehen, die haben übrigens einen neuen Clip am Start:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IxyEOQ3kSYo[/youtube]

Was ist mit euch? Seit ihr auch Kaffeejunkies und gebt so viel Geld für Kaffee aus? Schliesslich sind 38 cent für eine Tasse nicht die Welt, aber eben auch nicht ganz günstig. Dafür ist er aber superlecker.. Wie trinkt ihr euren Kaffee, was steht bei euch in der Küche und wer von euch steht noch auf aufgeschäumte Milch?

LG E900 – Windows Phone 7 im Test

Ich liebe es ja neue technische Spielzeuge und Gadgets zu testen. Und deshalb habe ich mich sehr gefreut nun nach dem Google Nexus (Android) Phone auch das brandneue LG E900 mit Windows 7 testen zu dürfen.

Danke dafür an Microsoft und Mokono, die in einer Blogger Aktion 10 Bloggern ein Testgerät zur Verfügung stellen. Ein bischen unschön finde ich allerdings den Spruch, dass man 10 Bloggern Geräte zur Verfügung stellt, aber nur 5 davon das Gerät behalten dürfen. Das klingt für mich ein bischen nach dem Hinweis, dass man das Gerät nicht behalten darf, wenn Microsoft der Beitrag nicht gefällt, man sich also einen positiveren Beitrag erwartet. Ansonsten muss der Blogger das Gerät eben wieder abgeben, hat sich die ganze Mühe mit dem Test umsonst gemacht..

Liebe Leute von Mokono und Microsoft, danke fürs Bereitstellen des LG E900, aber das mit dem Zurückschicken hättet ihr euch sparen können. Entweder die Leute testen frei und ehrlich (und ihr honoriert das), oder die Leute schreiben positiv um das Gerät behalten zu können..

(Hab eben noch mit Lars von Mokono gemailt, der Hintergedanke ist, dass sie damit erreichen wollten, dass die Leute die Geräte wirklich ernsthaft testen und nicht nur einen Vierzeiler abliefern. Gut, das klingt schon anders und ist auch verständlich. Kann man aber leicht in den falschen Hals bekommen.)

Mir aber egal, hier findet ihr meine ehrliche Meinung, und ich glaube eher nicht, dass ich das Gerät behalten darf, denn das schonmal vorneweg, es gefällt mir leider nicht.

Windows 7 – Symbian und iOS

Ich habe in meinem Leben ja schon eine Menge Handys benutzt. Irgendwann bin ich dann über die Symbian Geräte von Nokia zu den HTC Geräten mit Windows Mobile drauf gelandet. Unglaubliche Möglichkeiten, Programme (damals hießen die noch nicht Apps) ohne Ende und alles war möglich – mit diesem kleinen Mini-Stift den man zum Bedienen brauchte.

Das waren noch Wunderwerke der Technik. Ich erinnere mich noch daran dort TomTom drauf gespielt zu haben. Das war tierisch umständlich, aber es hat irgendwie funktioniert, und ich hatte mein eigenes Navi-Programm. Auf meinem Handy! Damit war ich der Renner. Und durch den Datei-Browser gab es haufenweise Möglichkeiten eigenen Daten und Musik auf dem Gerät zu speichern. Es war der erste Ansatz einen Mini-Computers im Handyformat..

Gut, Windows Mobil ist immer mal wieder abgestürzt oder hat sich aufgehängt, das gehörte eben einfach dazu. Keine Ahnung wie oft das Gerät leer war und ich alle Daten wieder aufspielen musste, es war eben eine mobile Windowsversion auf einem Handy..

Und dann kam 2007 das iPhone. Hatte ich das anfangs noch belächelt, so hat es nur ein paar Tage gedauert und ich habe das HTC Windows Gerät nie mehr benutzt. Ich glaube es liegt noch heute im Handschuhfach meines Autos. Denn das iOS hat alles verändert. Gut, vieles (Datei Browser) geht einfach nicht, aber dafür ist das Handy einfach, schnell und stabil. Und sogar meine 2 jährige Nichte kommt damit klar, kann Apps finden, starten und beenden. Das muss man erstmal hinbekommen.

Und Apps kann man mit einem Klick installieren. Kein Active Sync, keine Installationsdateien, Kabel oder Seriennummern mehr, einfach ein Klick und die App ist gekauft und installiert. Wow war das ein Fortschritt, der mich bis heute auch einige hundert Euro gekostet hat, denn ich kaufe Apps tatsächlich.

Und nun nutze ich seit 3 Jahren diverse iPhones und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Aber genau deswegen habe ich mich auf meinen Window 7 Tag sehr gefreut, ein Tag ohne iPhone, dafür mit dem neuen LG e900, nicht mehr mit Windows Mobile, sondern mit dem brandaktuellen Windows 7..

Testtag – Ein Tag Windows 7 Phone statt iPhone

Glück gehabt, an dem Tag als mir der Postbote das Windows 7 Phone gebracht hat, hatte ich zufällig Urlaub, war zuhause und der Akku war relativ voll.

Super, so kann mein Testtag starten. Und das mal vorneweg, Anleitungen sind was für Anfänger. Ich lese sowas eigentlich nie, ich spiele lieber mit dem Gerät rum und entdecke die Funktionen nach und nach. Ich habe an meinem Testtag natürlich nicht alle Funktionen getestet, wenn Du mehr über das LG E900 erfahren willst, dann surf doch mal hierhin.

Morgens 10 Uhr – Gerät einrichten
Erstmal das Paket geöffnet, SIM Karte reingesteckt und glücklich festgestellt, dass der Akku recht voll ist.  Das Internet funktioniert nicht, keine Verbindung zum Netz, irgendwo ist da der Haken drin.. Nach dem dritten Versuch funktioniert es dann auf einmal und ich kann eine Verbindung zu meiner Gmail-Box und zu Facebook herstellen. (Das wird mir heute noch öfters passieren.. Manchmal ist der Empfang weg, das Gerät funzt nicht, sagt mir das aber nicht.)

Aber dann funktioniert es doch. Ziemlich cool, auf einen Schlag sind alle meine Facebook Kontakte im Telefon. Sehr praktisch. Gleich mal jemanden anrufen, schliesslich habe ich ja Urlaub und will was unternehmen.

Hmm, und da geht es schon los. Klickt mal auf das Bild, vielleicht kann man es erkennen. Die Ansicht ist ziemlich verspielt und unübersichtlich. Ich will eigentlich nur jemanden anrufen und fange an zu suchen..

Und das wird mich auch den ganzen Tag begleiten. Es gibt zwar eine eigene Suchen-Taste die fast immer auf Bing zeigt, aber manchmal (ein System konnte ich nicht erkennen) eine Suche für die App anbietet, aber eben nicht immer. Warum ist das alles so unübersichtlich, und warum kann ich sowohl nach unten als auch zur Seite scrollen? Das verwirrt mich, eine Richtung reicht mir. Ich will nicht ständig nach unten scrollen um dann zu merken, dass die gewünschte Information rechts liegt.

Und was hat die Timeline von Facebook in meinen Kontakten zu suchen? Ich will hier Telefonummern, Adressen und Kontaktdaten sehen, nicht den letzten Eintrag in Facebook, das macht hier doch keinen Sinn. Und auch das wird mich den ganzen Tag begleiten. Das neue Windows 7 sieht ziemlich schick aus, ist mir aber viel zu verspielt und unübersichtlich. Und das zieht sich durch so ziemlich alle Apps und Programme.

11 Uhr – Google Marketplace
Ein Smartphone ist für mich nur so gut wie seine Apps und Programme. Also muss der zweite Blick natürlich in den App Store, äh Marketplace von Microsoft gehen. Erstaunlich viele Apps und Spiele sind hier am Start.

Und dann entdecke ich etwas das ich schon seit Ewigkeiten bei Apple zum kotzen finde: Man kann jede App und jedes Spiel antesten. Die Entwickler scheinen hier keine Test-App erstellen zu müssen, alles und jedes kann kostenlos angespielt und angetestet werden. Finde ich toll, wer kauft schon gerne die Katze im Sack.. So muß ein Software-Shop funktionieren!!

Und es sind haufenweise coole Apps im Laden zu finden, selbst Gameloft hat dort schon einige Klassiker eingestellt. Gleich mal Earthworm Jim testen, ist ja schliesslich kostenlos. Die Installation läuft schnell und genauso einfach wie auf dem iPhone. Das Spiel finde ich toll und habe es auch auf dem iPhone. Spielt sich schnell und flüssig, da gibt es nichts zu meckern, genau so müssen Spiele auf dem Handy aussehen.

Aber eines stört dann doch ein wenig.

Schaut euch mal die Displays der Geräte an. Gut, das Foto ist nicht so der Renner, aber was mir beim zocken aufgefallen ist: Das Display des LG ist nicht so der Renner. Wenig Farben und die nichtmal besonders schön dargestellt. Vielleicht bin ich ja verwöhnt durch das Retina Display des iPhone 4?

Aber nein, selbst auf dem 3GS meiner Frau sieht Earthworm Jim wesentlich besser aus. Sehr schade, das hinterläßt gleich einen faden Beigeschmack.

Und der wird leider nicht besser. Der Browser zB surft gar nicht schlecht. Es funktioniert recht gut, aber das Display ist furchtbar, da macht das Surfen keinen rechten Spass. Wie kann man sowas heute auf den Markt bringen. Habe es unter Freunden rumgezeigt und wir haben verschiedene Geräte verglichen, selbst die aktuellen Nokia Geräte haben bessere Farben als das LG E900. Schade, das vermiest einem das schöne neue Handy.

12 Uhr – Social Media
Wir haben uns mittlerweile entschieden. Meiner Frau ist langweilig während ich an dem neuen Telefon rumspiele.  Wir werden also gleich nach Köln zu Globetrotter fahren. Das muss natürlich mal schnell auf Facebook und Twitter verbreitet werden, vielleicht will ja jemand mitfahren.

Also schnell die Twitter-App aus dem Marketplace installiert, das geht ruck zuck, ich weiss ja jetzt, dass ich nicht nur nach unten, sondern auch zur Seite scrollen kann. Der Download ist innerhalb weniger Sekunden erledigt und ich bin im Twitter-Universum mit der eigenen App.

Und wieder stolpere ich über die Bedienung. Die Buttons sind nicht selbsterklärend und ich bin schon wieder am Suchen wie ich die App benutzen soll. Das ist mir auf dem iPhone schon lange nicht mehr passiert, nicht mal mit neuen Apps. Da wird immer ein Standard genutzt der entweder bei Windows 7 fehlt oder mir hier nicht einleuchtet.

Aber egal, das mit dem Twittern schaffe ich auch noch, man probiert eben ein bischen rum.

12:30 Uhr – Homescreen
Ich will ja von unterwegs auch twittern oder Foursquare nutzen, also installier ich das auch noch schnell und suche einen Weg die Apps auf den Homescreen zu bekommen.

Zum Glück hab ich ja iPhone Erfahrung, mit dem gleichen Trick (halten der App) kann man die Apps verschieben und auf den Homescreen bringen. (Wie man Screenshots macht habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, vielleicht weiss das ja einer von euch?)

Das ging sehr einfach und schnell, und so kann man sich seinen Lieblingsprogramme direkt an den Anfang legen. Super, genau so muss das sein.

12:45 Uhr – Unterwegs nach Köln
Wir sind unterwegs.  Und da ich nicht fahren muss, habe ich erneut ein bischen Zeit um mit dem LG zu spielen. Diesmal will ich mir die fest installierten Apps ansehen.

Kalender
Arg. Weisse Schrift auf schwarzem Hintergrund? Das geht ja mal gar nicht.  Stylisch, aber irgendwie verwirrt mich der Kalender auch noch. Egal, Termine lassen sich prima anlegen, man muss sich eben nur an Windows 7 gewöhnen. Und hier scheint auch alles dabei zu sein auf das man bei Apple lange verzichten musste.

Verschieden Einstellmöglichkeiten, Sync mit dem Live Kalender und verschiedene Ansichten. Kurzum eigentlich ist alles da was man braucht.

eMails
Die Einrichtung meines Gmail Accounts ging ruck zuck und ich kann sofort mit dem Mailen loslegen. Wenn da nicht schon wieder diese komische Ansicht wäre. Ähnlich wie bei den Kontakten ist das Menü oben immer halb abgeschnitten und man sieht das nächste Menü am Rand. So vergisst man nie das seitliche Scrollen, aber es nervt auf Dauer ganz gewaltig. Ist mir zu verspielt, gefällt mir einfach nicht. Bin versucht Gmail aus dem Browser zu bedienen, die App geht mal gar nicht..

Und dann habe ich eine Mail gesucht, und zwar ist die einige Wochen alt und enthält die Adresse von Globetrotter in Köln. Aber die Suche habe ich leider nicht gefunden. Ein Druck auf die Suchen-Taste unten bringt mich zu Bing, ein Suchfeld gibts leider nicht. Mist.. dann müssen wir den Weg eben so finden, im Notfall gibts ja auch Karten und Internet – das gibts auch in Köln..

13:00 Uhr – Suche auf der Karte
Wir sind nun fast in Köln, wissen aber weder die Adresse und haben langsam das Gefühl uns verfahren zu haben. Als fix die Karten-App angeworfen und dort nach „Globetrotter Köln“ gesucht.  Und was auf dem iPhone sehr gut funktioniert, siehe hier, geht auf dem LG nicht. Hä? Kein Ergebnis? Kann doch eigentlich nicht sein, da dürft Bing doch besseres liefern.

Beim zweiten Versuch kommt dann auf einmal ein Ergebnis. Keine Ahnung ob es an der Netzabdeckung lag, auf jeden Fall hätte ich mir eine Fehlermeldung erwartet, anstatt mir einfach in der App zu sagen, dass es kein Ergebnis gibt.

Aber das kam ja zum Glück doch noch, und man kann auch direkt dahin navigieren. Super eigentlich, nur hat das Ding Globetrotter leider nicht gefunden. Und wer glaubt mit der Suchen-Taste unten in der Karte suchen zu können, der irrt gewaltig. Damit startet hier Bing, die Kartensuche ist ein kleiner Knopf unten am Rand?! Und Globetrotter kennt er leider nicht. Gut, also doch Bing gestartet und die Adresse ins Auto-Navi eingetragen.

15 Uhr – Fotos
Wir sind nun in Köln und das muss natürlich via Foto ins private Blog. Dafür ist so ein digitales Tagebuch ja da. Aber was ist das denn? Die Fotos sind ja mies. Hab ich da irgendwas falsch eingestellt? Nein, es steht alles wie es sollte. Aber die Qualität der Fotos in einem dunkleren Raum sind sehr dürftig, da sollte man von einer 5 Megapixel Kamera doch anderes erwarten können. Hier mal ein Vergleich aus einem dunklen Raum. Ratet mal welches das iPhone und welches das LG ist:

Jap, das rechte Bild ist richtig schlecht und kommt vom LG. Das Ding braucht also viel Licht, da hilft auch der eingebaute LED Blitz nicht. Also gleich mal draussen auf der Strasse ein paar Vergleichsfotos machen, wieder ist das iPhone Foto links:

Draussen, mit mehr Licht, geht die Kamera sogar, aber richtig gute Fotos sind das leider nicht. Das mit den HD Videos spare ich mir spontan. Das soll es zwar können, aber da fehlt mir einfach dann der Vergleich und die Lust.. Wenn die Kamera schon keine guten Fotos macht..

Dafür ist die Ansicht der gemachten Bilder in Windows 7 top! Sieht gut aus, läßt sich fein bedienen und die Anzeige nach Datum sortiert finde ich toll. Im iPhone liegen die Fotos alle nebeneinander, hier sind sie nach Datum getrennt. Das gefällt mir richtig gut und macht Spass. Und natürlich kann man die Bilder auch direkt ins Netz oder auf Facebook stellen, das ist quasi heute ja schon Pflicht. Das macht Windows 7 hervorragend.

19 Uhr – Zeit für Nachrichten
Wir sind wieder in Düsseldorf zuhause angekommen, Zeit sich mal kurz ein paar Nachrichten anzuschauen und zu gucken was in der Welt los ist. Hat Kalifornien schon das Kiffen legalisiert und was ist mit den Wahlen in den USA? Schnell den Marketplace angeworfen und nach Nachrichten Apps gesucht. Hmm.. Leider keine am Start. Schade, aber es gibt ja einen Browser mit dem man auch online Nachrichten lesen kann. Das ist leider im Moment auch noch ein Problem von Windows 7, es fehlen einfach noch Apps im Marketplace.

19:10 Uhr – Kein Flash
Aber was ist das denn? Da hatte ich mich schon auf die Flash-Videos auf Spiegel online gefreut, aber Pustekuchen. Flash geht gar nicht. Angeblich soll das nachgeliefert werden, aber im Moment geht das auch auf dem Windows 7 Phone nicht.. Wie bei Apple..

20 Uhr – Zeit zu zocken
Es wird Abend und damit Zeit ein bischen auf dem Handy zu spielen. Meine absoluten Lieblingsspiele sind Fieldrunners und Fruit Ninja auf dem iPhone. Gibts leider beide nicht für Windows 7. Aber zum Glück kann man ja alles (wirklich alles!) kostenlos im Marketplace austesten. Finde ich super und fange einfach mal an Spiele zu installieren.

20:10 Uhr – Multitasking
Super, ich entdecke das Multitasking. Ich kann Testspiele installieren und dabei ein bischen auf Twitter rumhängen, während im Hintergrund das LG fleissig Spiele installiert. Toll, so muss das auch sein.

21 Uhr – Suchen
Eigentlich wollte ich nur mal in den Kalender schauen was so die nächsten Tage los ist, aber irgendwie macht mir der Kalender im LG keinen Spass. Das ist unhandlich und ich bin ständig irgendwas am Suchen. Ich weiss gar nicht wie oft ich auf Bing gelandet bin, weil die Suche eben nicht im Programm funktioniert hat. Und auch die Zurück-Taste habe ich heute sicher tausend Mal gebraucht,  irgendwie bin ich ziemlich oft irgendwo gelandet wo ich eigentlich gar nicht hinwollte..

21:10 Uhr – Es reicht mir
So langsam reicht es mir. Die SIM wird wieder ins iPhone 4 gesteckt. Dort kenne ich mich aus und dort finde ich was ich suche. Ist das Apples Verdienst oder gelerntes Verhalten?! Keine Ahnung, aber ich komme mit dem iPhone einfach besser klar..

Windows 7 Phone mit und ohne Vertrag

Auch Lust auf ein solches Gerät? Dann gibts das LG bei Amazon, oder Du legst Dir ein solches Gerät eben mit dem passenden Vertrag zu:

Zusammenfassung

Ich versuche mal das Telefon (LG E900) vom Betriebssystem zu trennen, denn das eine zieht das andere leider mit runter..

Zusammenfassung LG E900
Das Gerät liegt gut in der Hand und die Tasten lassen sich leicht bedienen. Aber die Kamera finde ich grottig schlecht, man muss schon draussen relativ viel Licht haben, drinnen ist das Ding verloren, da hilft auch der LED Blitz nicht wirklich. Finde ich schade.

Das Gerät ist relativ schwer, und ich verstehe nicht wer den Anschluss an die Seite gelegt hat. So ein Gerät muss doch mit haufenweise Musik und Videos gefüllt werden. Diese will man dann über eine Anlage abspielen können, und dafür muss das Gerät doch in einen Dock zum Abspielen und Aufladen gesteckt werden können. Das wird hier leider nichts werden, der Anschluss ist oben an der Seite.. Wer macht denn sowas?

Und hey, sind wir doch mal ehrlich. Legt mal irgendein Handy neben ein iPhone 4.. Das Ding sieht einfach hammergut aus. Warum kann man sich daran nicht orientieren? Stattdessen legt mir LG hier so ein unförmiges Ding hin das sich nach schwerem Plastik anfühlt. So nicht..

Zusammenfassung Windows 7
Also ich habe nur einen Bruchteil des Umfangs von Windows 7 testen können, aber eines kann ich feststellen: Das neue Betriebssystem rockt! Es läuft schnell und zuverlässig, kein Vergleich mit Windows Mobile von damals. Und selbst im Multitasking reagiert das Gerät noch relativ gut, so muss ein Betriebssystem sein.

Was mir allerdings nicht gefällt ist das Design und die Userführung. Benutzen die Jungs, die das produzieren, das Gerät wirklich im echten Leben? Also ich würde den Ingenieuren ein iPhone (ist schliesslich nicht umsonst gefühlter Marktführer) geben, und sie zwingen das 1 Monat lang täglich im echten Leben zu nutzen. Das gibt ein ganz anderes Bild was gut funktioniert und was nicht.

Und das ist leider bei Windows 7 im Moment noch das Problem. Es sieht fein aus, ist aber, meiner Meinung nach, nicht so richtig praktikabel. Man muss ständig suchen, die Icons sind nicht selbsterklärend, und es ist alles immer ein bißchen zu umständlich. Apple und Google haben es doch vorgemacht, es geht auch einfacher.

Ich will den ganzen Design-Kram nicht haben und ich will auch nicht ständig etwas suchen müssen. Macht mir das Leben leichter, dann habt ihr auch einen neuen zufriedenen Nutzer. Und der bin ich im Moment mit Windows 7 auf dem Phone leider noch nicht, auch wenn die Grundlagen eindeutig da sind.

Fazit

Also das Gerät gefällt mir nicht so gut, das Betriebssystem dagegen ist ein guter Ansatz. Aber ich glaube, dass Windows 7 eindeutig noch ein paar Entwicklungsschritte braucht. Und es muss einfacher werden. Die Nutzung ist arg kompliziert, schaut euch mal das iPhone an, es geht auch leichter..

Und ich glaube zwar nicht, dass ich das Gerät nach dem Review behalten darf, würde es aber schon noch gerne ein paar Wochen testen, wer weiss was da noch kommt. Und es gibt sicher noch so einiges zu entdecken im neuen Windows 7 Betriebssystem und Marketplace.. Eines ist mir allerdings klar: es wird auf keinen Fall mein iPhone 4 ablösen.

Meine Meinung steht also fest, ich bleibe beim iPhone, beim App Store und damit zwangsweise eben auch bei Apple. Das ist manchmal nervig weil Teile fehlen, aber dafür gibts ja den Jailbreak, und damit bekomme ich alles was ich brauche und das auch noch schnell und unkompliziert.

Aber ich bin mir sicher, mit ein bischen zusätzlicher Arbeit könnte Windows 7 eine echte Alternative zum iOS und zu Android werden..

Produkttest: iPhone Dockingstation Philips Fidelio DS8500

Heute haben wir für euch eine tolle Dockingstation fürs iPhone im Test. Dank der lieben Leute von Ketchum dürfen wir die Fidelio DS 8500 von Philips testen und soviel schonmal vorab zu unserem Test, die Soundqualität ist wirklich toll, die Anlage macht dem Philips Spruch „Der Lautsprecher, den Ihre Musik verdient“ wirklich alle Ehre, und gut aussehen tut die Anlage auch noch.

2x 15 Watt und einen eigenen Bassreflex Lautsprecher bietet die Anlage die eigentlich nur bis zum iPhone 3GS kompatibel sein soll, bei uns aber einwandfrei auch mit dem iPhone 4 funktioniert, mit der mitgelieferten Fernbedienung auch dort alle Funktionen ansteuern kann, und das sogar auf dem iOS 4.

Und nicht nur die Anlage sieht toll aus, auch die Fernbedienung legt man gerne auf den Wohnzimmertisch:

Mit der Fernbedienung kann man schnell und einfach zwischen einem eingesteckten Apple Produkt (iPod, iPhone) oder einem mittels mitgelieferten AUX-Stecker angeschlossener Musikquelle umschalten. Natürlich kann man damit auch die Lautstärke regeln oder beim iPhone zwischen den verschiedenen Menüs in der iPod App umschalten. Damit kann man jedes Lied oder jede Playliste anwählen, und sogar das Abspielen der vorhandenen Videos starten.

Aber die Anlage war noch nicht alles, Philips hat eine eigene kostenlose iPhone App am Start mit der man zusätzliche Funktionen wie den Equalizer oder den Wecker nutzen kann.

Damit eignet sich die Anlage auch super als Wecker, das Display wechselt auf eine Analog- oder Digitaluhr und die Anlage weckt dann mit Musik oder einem ausgewählten Weckton. Und durch den Annäherungssensor geht sogar auf den Lautstärketasten das Licht an, wenn man sich mit der Hand der Anlage nähert.

Laut Hersteller ist die Fidelio kompatibel mit folgenden Geräten, bei uns hat allerdings auch das iPhone 4 mit dem iOS 4 funktioniert:

  • iPhone
  • iPhone 3
  • iPhone 3GS
  • iPod
  • iPod Mini
  • iPod mit Farbdispla
  • iPod 5. Generation
  • iPod nano 2. Generation,
  • iPod nano 3. Generation
  • iPod classic
  • iPod touch
  • iPod nano 1. Generation
  • iPod nano 4. Generation
  • iPod nano 5. Generation
  • iPod touch 2. Generation
  • iPod touch 2. Generation 8/16/32 GB

Fidelio App

Richtig cool finde ich den Hinweis wenn man das iPhone zum ersten Mal in die Dockingstation steckt. Das Gerät erkennt sofort, das da eine eigene App existiert:

Selbstverständlich funktioniert der Dockinglautsprecher auch ohne die App, aber damit gibt es ein paar coole Zusatzfunktionen.

Leider erkennt die App das iPhone nicht immer. Sowohl beim iPhone 4 als auch beim iPhone 3GS hatten wir ab und zu diese Fehlermeldung die aber verschwindet wenn man das Gerät rausnimmt und wieder reinsteckt.

Danach kann dann direkt über die App Musik abgespielt werden. Entweder über das iPhone oder über die Fernbedienung. Mit dem kleinen „i“ unten rechts kommt man in die Toneinstellungen.

Damit kann man beim Equalizer entweder eines der voreingestellten Programme (Pop, Rock, Jazz, Klassik) auswählen, oder die Einstellungen selber anpassen.

Prima um den eigenen Tongeschmack zu treffen:

Um das iPhone nachts als Wecker zu nutzen, gibt es eine Uhranzeige mit der das iPhone in der Station als Wecker dient.

Man kann dann verschiedene Wecker hinzufügen und einstellen wie hell das Display dabei sein soll:

Wecken lassen kann man sich dann mit einem eigenen Foto und der eigenen Musik, oder man wählt einfach aus vorgegebenen Wecktönen aus.

Fein finde ich auch den Sleep Timer. Damit kannst Du Musik anmachen und nach einer bestimmten Zeit geht die dann von alleine aus. Perfekt wenn man mit Musik oder einem Hörspiel einschlafen möchte, das Ding aber nicht die ganze Nacht laufen soll.

Fazit Philips Fidelio DS8500

Fidelio App
Erstmal der Punkt der uns nicht so gut gefällt. Mit der Fernbedienung kann zwar das im iPhone oder iPod eingebaute Menü gesteuert werden, nicht aber die Fidelio App von Philips. Das finden wir sehr schade, da macht man extra eine eigene App für den Dockinglautsprecher, kann dann aber darin nur die Musik starten oder stoppen, nicht aber die App steuern.

Dann finden wir es etwas schade, dass man die Musiksteuerung auf dem iPhone nicht starten kann. Man kann zwar die Musik starten, nicht aber die eingebaute iPod App des iPhones, aber das liegt wohl eher an Apple als an Philips.

Klangqualität und Sound
Aber es gibt auch eine Menge Sachen die uns richtig gut gefallen und da ist der erste Punkt die Klangqualität, und die ist ja eigentlich das wichtigste. Die Fidelio hat nicht nur einen tollen Klang, sondern hat auch richtig Power. Selbst bei halber Lautstärke ist das Ding hammermäßig laut und liefert immer noch einen tollen Sound, dafür gibt es beide Daumen aufwärts.

Schön gelöst finden wir auch die Option mit dem Sleep Timer, also das automatische Ausschalten wenn man beim Musik hören einschläft und den Wecker, nämlich dann mit Musik auch wieder aufzuwachen. Das ist super und für unser Schlafzimmer genau das richtige.

Stil
Und als letzter Punkt kommt dann natürlich das Aussehen des Fidelio Dockinglautsprechers. Das Ding sieht einfach umwerfend gut aus. Und wenn dann das iPhone drinsteckt, gute Musik spielt und man auf dem iPhone noch das Cover des Albums sieht, dann ist das nicht nur toller Sound im Ohr, sondern auch richtig was fürs Auge.

Preis
Gut, die Station ist nicht gerade billig, aber dafür bekommt man neben einer sehr guten Musikanlage auch ein echtes Designerstück das prima in jedes Wohnzimmer passt.

Wir können die Fidelio auf jeden Fall weiter empfehlen und freuen uns sehr, dass unsere Musik nun endlich die Anlage hat die sie verdient..

Produkttest: iRobot Roomba 581 Staubsauger-Roboter

Heute gibt es einen wirklich abgefahrenen Produkttest. Die lieben Leute von myRobot Center waren so freundlich und haben uns einen Staubsauger Roboter zum Testen zur Verfügung gestellt, der Artikel spiegelt natürlich unsere persönliche Meinung wieder. Aber so viel schon mal vorneweg, der Roboter ist der absolute Hammer!

iRobot heißt die Marke und alleine der Name ist schon der Bringer. Mit im Paket ist dann ein reichhaltiges Zubehör-Sortiment, Docking Station, Ersatzbürsten, eine Fernbedienung und 3 Lichtwände, aber dazu später mehr. Der Roomba 581 ist eine schwarze Scheibe, passt damit auch unters Sofa. Neben der großen Bürste unter dem Gerät, hat der Roomba auch eine Bürste an der Seite, mit der die Ecken sauber gemacht werden. Noch mehr Infos gibt‘s direkt auf der Seite des iRobot Roomba 581.

Sollte der Akku mal zur Neige gehen, dann fährt der Roboter einfach zurück zur Docking Station und lädt sich wieder auf. Einfach perfektes Energiemanagement. Leider kann der Roomba sich natürlich nicht selber entleeren, aber mit nur einem Handgriff kann man die Schublade aufziehen und den aufgesaugten Dreck und Staub entfernen:

iRobot Roomba 581 Test

Der Roomba kann entweder mit einem Tastendruck gestartet werden, oder aber per Zeitschaltuhr. Denn das Gerät ist und bleibt ein Staubsauger, macht also ein paar Geräusche. Nicht gerade geeignet wenn man in Ruhe ein Buch lesen will, aber dafür kann man ja Reinigungszeiten einprogrammieren. So saugt der Roboter während man auf der Arbeit ist, abends ist die Hütte dann schön sauber.

Und der Staubsaugerroboter saugt wirklich gut. Er schafft Ecken und kann sogar über einen Teppich saugen. Und sollte mal etwas im Weg stehen, dann bremst der Roomba schon vorher ab und geht dem Gegenstand aus dem Weg. Sogar Treppen kann der Roomba als solche erkennen und umfahren. Und auch wenn er am Anfang kreuz und quer durch den Raum düst, am Ende ist sauber, und das ist ja die Hauptsache.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=GUE8AGp255A[/youtube]

Saugen mit Fernbedienung

Wer träumt nicht davon? Die Süße, sagt man, solle das Wohnzimmer saugen, und nun sitzt man bequem auf dem Sofa während man das Wohnzimmer saugt. Denn man kann den Roomba auch selber mit der Fernbedienung steuern. Perfekt wenn man nur punktuell saugen möchte, oder nur mal schnell einen bestimmten Bereich befahren will. Genauso gut ist damit natürlich der Vorführeffekt wenn man mal Besuch hat, staunende Blicke garantiert.

Hier mal eine Kamerafahrt mit dem Roomba durch unser Wohnzimmer. Einfach die Kamera draufgelegt und mit der Fernbedienung durchs Wohnzimmer gesteuert:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Ygm1WFF8RV0[/youtube]

Virtual Wall Lighthouses

Mit im Paket sind 3 virtuelle Leuchttürme. Damit kann sich der Roomba von einem Raum zum nächsten hangeln, findet also auch in der ganzen Wohnung wieder zurück zur Docking Station. Perfekt wenn man die ganze Wohnung saugen lassen will. Aber die Dinger können noch mehr, man kann sich auch als Lichtwände verwenden. Einfach den Schalter an der kleinen Station (oben rechts im Bild) umlegen und schon sperrt der Leuchtturm die Tür in der er steht, der Roomba wird diese Lichtgrenze nicht passieren, ist also in einem bestimmten Raum eingesperrt. Auch gefährdete Gegenstände oder Bereiche in die der Roomba nicht fahren soll lassen sich damit perfekt sperren.

Schmutzerkennung

Der Roomba nutzt verschiedene Reinigungsmodi um die Räume zu reinigen, und hat sogar eine eigene Schmutzerkennung an Bord. Sobald er einen verschmutzten Bereich erkennt leuchtet er blau auf und säubert die entsprechende Stelle gründlicher. Perfekt um anständig den Boden zu saugen.

Und nun fragst Du Dich wie gut er wirklich saugt. Sehr gut. Er saugt auch abgefallene Blätter auf, allerdings eben nur bis der Schmutzbehälter voll ist. Wir haben dem Roomba hier mal ein bisschen Pfeffer in den Weg gelegt und natürlich ist der Boden schon nach dem ersten Saugvorgang sauber:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=hGa5GRXcQsU[/youtube]

Fazit

Also wir sind begeistert. Das ist einfach die Zukunft, wer wird in ein paar Jahren noch die Wohnung selber staubsaugen? Richtig, niemand. Und da kommt der Roomba genau richtig. Er saugt zuverlässig und gut. Vielleicht nicht die erste Wahl nach einer Party mit total verdrecktem Boden, aber für die tägliche Sauberkeit ist der Roboter genau richtig. Er kann einfach jeden Tag saugen und hält damit die Wohnung sauber.

Wir sind sowohl mit der Saugleistung als auch der Bedienung und der Ausstattung sehr zufrieden. Es ist alles dabei was man braucht, die Lichttürme runden das Ganze dann noch prima ab. So kann man den Roomba steuern und auf bestimmte Bereiche fokussieren lassen, genau das was man im täglichen Leben braucht.

Gut, das Ding ist nicht ganz günstig, aber alleine die Zeit die man durchs Staubsaugen spart rechnet sich irgendwann, man hat einfach mehr Zeit fürs Bloggen oder die nützlichen Sachen im Leben. Wir können den Roomba sehr empfehlen und freuen uns das Gerät im Haushalt zu haben.

Danke

Danke auch nochmals an die lieben Leute die uns das Gerät zum Testen zur Verfügung gestellt haben. So bekommt man einen prima Eindruck ob sich so ein Gerät wirklich lohnt.

Und das Angebot von MyRobot Center finde ich toll. Jeder kann kostenlos so einen Staubsauger Roboter testen. Sollte euch das Gerät dann gefallen, müßt ihr es natürlich bezahlen, solltet ihr nicht zufrieden sein, könnt ihr den Roboter einfach wieder zurück schicken. So kauft man nicht die Katze im Sack, sondern kann erstmal in Ruhe testen wie der Roboter sich im täglichen Leben macht.

Und solltest Du nun auch Interesse an einem Staubsauger Roboter haben, dann schau mal bei MyRobot Center nach, die haben auch noch andere Roboter Staubsauger im Angebot. Alternativ, solltest Du aus der Schweiz kommen, kannst Du natürlich auch bei denen im Laden vorbeischauen:

MyRobot Center
Hier findet ihr alle Filialen
Kostenloser telefonischer Kundenservice: Österreich & Deutschland
Tel.: 0800 – 10 232 700; Fax: 0800 – 10 232 709 – erreichbar Montag bis Samstag von 08 – 18 Uhr

Was denkt ihr?

Und jetzt zu euch. Was haltet ihr von so einem Staubsauger Roboter? Wäre das auch etwas für euch, könnt ihr euch so einen kleinen intelligenten Helfer im Haushalt vorstellen, und ist das nicht die Zukunft auf die wir uns heute schon einstellen können?