Formatierte Festplatte wiederherstellen

Das ist schon ein arges Übel.. Da sammelt man jahrelang Dateien, Bilder, Video und Fotos und dann sind die Daten auf einmal weg. Die Geschichte aus dem Bekanntenkreis ist einfach, es wurde eine Festplatte benötigt, um ein Projekt zu speichern. Also fix eine aus der Kramkiste geholt und formatiert. Und dann erst gemerkt, dass genau diese Festplatte Daten enthielt, die noch benötigt wurden. Nun ist aber erstmal alles futsch.

Zum Glück ist so eine Formatierung allerdings nicht so, dass alle Daten wirklich weg sind, die meisten sind noch da, du kannst sie nur nicht mehr sehen. Das solltest du auch bedenken, wenn du eine alte Festplatte abgeben möchtest, formatieren oder das Löschen der Daten reicht hier nicht, mit der richtigen Software kann man solche Daten wiederherstellen. Bei wirklich wichtigen Daten, die niemand sehen soll, vernichtest du die Festplatte am besten.

Kann man eine formatierte Festplatte wiederherstellen? Und wie?

Ja, theoretisch kann man mit der richtigen Software die Daten wiederherstellen. EaseUS ist so ein Hersteller, bei dem es so ein Programm gibt: Datenrettung Freeware. Das Tool ist kostenlos für MAC und Windows erhältlich und verspricht eine Wiederherstellungsrate von 97,3%. Die Grundversion ist kostenlos bis zu den ersten 500mb, die dann auf 2 GB erweitert werden können. Er bei mehr als 2GB muss man für die Software zahlen, aber so kann man super ausprobieren ob das funktioniert, und was ist schon Geld, wenn man seine formatierte Festplatte wiederherstellen kann, wenn man aus Versehen alles gelöscht hat.

Auf der Seite von EaseUS gibt’s eine kleine Anleitung, das funktioniert recht einfach und geht fix. Und mit ein bisschen Glück kannst du dann deine Daten, Videos und Fotos wieder zurückholen.

Die Software ist leicht und selbsterklärend und man kann sofort loslegen.

An der Stelle auch nochmals die Erinnerung, es gibt unglaublich viele Cloudspeicher, bei denen ihr teilweise kostenlos oder für kleines Geld eure Daten zusätzlich speichern könnt. Denn manchmal geht es dann nicht um eine formatierte Festplatte die man eventuell wieder retten kann, manchmal geben diese Dinger auch den Geist auf und dann hilft auch keine Software mehr um eure Daten zu retten, eine Sicherungskopie ist also eigentlich Pflicht..

Oder wie seht ihr das?

Lösung für Skitch: Bildschirmaufnahme unter macOS Catalina

Sachen gibts… Da hat doch tatsächlich mein absolutes Lieblingsprogramm Skitch (kostenlos, Link) für macOS sich geweigert Screenshots zu machen. Immer wieder hat es nur Bilder vom Hintergrund geliefert und eben nicht mehr den ausgewählten Bereich den es eigentlich erfassen sollte.

Für diejenigen die es nicht kennen, mit Skitch kann man sehr einfach und schnell ausgewählte Bereich aufnehmen und dann für jegliche Zwecke benutzen. Und ja, ich weiss das man das auch mit der Screenshot App machen kann, Skitch ist aber um einiges komfortabler, finde ich. Dazu ist es kostenlos und kann die Bilder dann auch direkt in Evernote laden. Da ich beides sehr ausgiebig nutze, ist es eine perfekte Lösung.

Seit dem Update auf macOS Catalina funktioniert es aber einfach nicht mehr richtig. Das Problem ist dann eigentlich am Ende aber gar kein Fehler, sondern ein Feature von Apple. Es verbietet Apps einfach Elemente aufzunehmen, ausser man gibt ihnen dazu explizit die Freigabe.

Dazu einfach die Einstellungen öffnen, auf Sicherheit klicken. Dann ganz rechts den Punkt Datenschutz auswählen und links unter „Bildschirmaufnahme“ die Freigabe für Skitch erteilen. Schon startet das Ding neu und nimmt ab sofort auch wieder fleissig eure Inhalte auf.

Manchmal kann die Lösung so sinnvoll und einfach sein, aber da muss man erstmal drauf kommen. Ich hab dafür ne ganze Weile gebraucht und mich einige Male in letzter Zeit sehr darüber geärgert..

Und ihr so? Womit erstellt ihr eure Screenshots oder Bildschirmaufnahmen?

Gigaset elements im Test: Smart Home fürs Zuhause

Also wenn es um Technik geht bin ich ja für alles zu haben, also habe ich mich natürlich riesig gefreut als das Angebot kam die Gigaset elements Anlage zu testen. Das also vorneweg, das war ein Test bei dem wir die Anlage gesponsort bekommen haben, das beeinflusst natürlich nicht das Ergebnis..

Kurze Zusammenfassung am Anfang: Die Anlage funktioniert prima und liefert auch das was sie verspricht, unsere beiden Tester waren allerdings zwiegepalten, der eine liebt seine Anlage und will sie nicht mehr missen, der andere (das bin ich) hat sie wieder abgebaut. Aber dazu später mehr.

Gigaset elements

Das hier ist dann die komplette Anlage die wir getestet haben (Amazon Link):

  • Gigaset Starterset (Basisstation, Türsensor, Bewegungsmelder)
  • Gigaset Fenster-Sensor
  • Gigaset Alarm-Sirene
  • Gigaset Funkschalter
  • Gigaset Funksteckdose
  • Gigaset Button
  • Gigaset Kamera mit W-Lan und Bewegungsmelder

gigaset-elements

Gigaset Starterset (Basis Station, Türsensor, Bewegungsmelder)

Das Starterset ist der Anfang von allem und innerhalb weniger Minuten aufgebaut. Einfach die Station anschliessen, App installieren, anmelden und schon kann es losgehen. Die Geräte werden dann alle über die App hinzugefügt und können von dort bequem aktiviert werden, die App sagt dann auch was zu machen ist.

gigaset app

Die Geräte kommen mit Batterien und allen nötigen Klebestellen um sie zu fixieren. Nach der Basisstation haben wir dann den Türsensor aufgehängt, der wird einfach oben an die Tür geklebt. Das hält erstaunlich gut, und ja, man kann das Ding wieder ohne Rückstände abmachen, auch das haben wir natürlich getestet.

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Danach wird dann der Bewegungsmelder aufgestellt, wir haben den relativ weit nach oben auf die Garderobe gestellt und das hat prima funktioniert, auch die Kinder hat er gemerkt, Haustiere dann aber zugelassen.

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Und hier kommt dann zum ersten Mal das Zusammenspiel der Sensoren ins Spiel. Sollte es eine Bewegung drinnen geben und die Tür bewegt sich ohne danach eine erneute Bewegung drinnen zu haben, dann meldet die App das jemand gegangen ist, genauso wie sie ankommende Familienmitglieder meldet wenn sich die Tür bewegt ohne vorher eine Bewegung drinnen gemessen zu haben. Das fand ich recht cool.

Witzig ist auch wenn mein Sohn die Tür richtig feste zuknallt, dann meldet die Anlage einen Einbruchsversuch,  das funktioniert wirklich gut.

Mit der Basisstation kann man dann auch alle Grundlagen direkt nutzen, man bekommt haufenweise Hinweise wenn jemand nach Hause kommt, geht, einbricht oder die Tür geöffnet oder geschlossen wird. Das misst hervorragend und hat innerhalb von 5 Minuten alles funktioniert. Genau so muss Technik starten.

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Übrigens, die Tatsache das man das Haus verlassen hat muss man leider manuell einstellen. Damit schaltet man dann auch die Anlage scharf und sie meldet sich dann via App und, wenn vorhanden, Sirene wenn jemand die Tür öffnet oder es drinnen Bewegungen gibt. Zum deaktivieren des Alarms braucht man dann die App und muss da leider manuell ausschalten.

Viel cooler wäre natürlich die Anlage würde wissen das mein Handy gerade nach Hause kommt und sich deaktivieren. So aber meldet sie ständig Alarm, weil meine Frau immer vergisst das Ding vor dem Öffnen der Tür auszuschalten. Das ist dann auch das Problem, die ständigen (selbstverschuldeten) Fehlalarme lassen dann einfach irgendwann an jedem Alarm zweifeln, und das sollte ja eigentlich nicht so sein. Bei unserem anderen Tester ist das dann nicht so, da halten beide sich konsequent daran die Anlage beim Verlassen an- und beim heimkommen auszuschalten. Dann funzt das auch prima.

Gigaset Fenstersensor

Gut, als nächstes dann den Fenstersensor ausprobiert. Der sieht genauso aus wie der Türsensor, steht unten halt nur Window drauf. Batterie rein, zusammenstecken und ans Fenster kleben, schon ist alles fertig. Dann in der App aktivieren und schon sieht man ob das Fenster offen oder geschlossen ist. Gut, hier fing es für mich schon an etwas übertrieben zu werden. Das interessiert mich unterwegs nicht wirklich, ich mach das zu wenn ich rausgehen.

Unser anderer Tester mag aber genau diese Funktion. Er weiss nie ob er die Fenster zugemacht hat oder nicht, und das fällt ihm dann immer unterwegs ein. Einfach in die App geschaut und gut ist. Kann man machen, ist halt Typenabhängig.

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Gigaset Alarmsirene

Gut, jetzt wissen wir was im Haus los ist, wann eingebrochen wird und wenn jemand versucht das Fenster aufzuhebeln. Jetzt soll aber der Einbrecher natürlich auch abgeschreckt werden, also gibts ne Sirene zur Anlage dazu. Die plärrt dann los bei einem Alarm und das auch recht laut. Zum Glück nicht so mega-laut wie unsere Rauchmelder, die Nachbarn werden also nicht aus dem Bett fallen, aber hören werden die das auf jeden Fall.

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Der Vorteil der Sirene ist dann leider aber auch der größte Nachteil. Man muss die einfach in eine Steckdose stecken und in der App anmelden, schon läuft sie (wenn man das in der App einschaltet). Total einfach, super. Aber… Wenn die jetzt laut losgeht, braucht ein Einbrecher das Ding ja nur aus der Steckdose ziehen und schon ist es ruhig.. Das ist natürlich doof. Wir haben das Ding oben auf einen Schrank gelegt, da findet man es nicht so schnell.

Die Anlage ist deswegen leider auch nicht als Alarmanlage bei der Versicherung zu melden. Das wird nicht akzeptiert. Macht aber nichts, die Anlage ist dafür auch nicht so teuer wie eine Alarmanlage und kann einiges davon auch.  Wartet mal gleich auf die Kamera, die rundet das Bild anständig ab.

Gigaset Funksteckdose

Die Funksteckdose ist dann natürlich eine super Sache. Da fallen mir auf Anhieb tausend coole Möglichkeiten ein, die Lichter gehen an wenn man nach Hause kommt, der Ventilator aus wenn das Fenster zugeht und und und.. Leider steckt das noch ein bisschen in den Kinderschuhen, aber einiges geht dann doch schon.

Praktisch sind dann auch die Einstellmöglichkeiten in der App, hier kann man Zeiten definieren und Regeln wann die Steckdose den Strom anmachen soll. Wir haben den plug mit dem Aquarium verbunden und zu bestimmten Zeiten dann das Licht an und aus gemacht.

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Leider ist die Steckdose das einzige Teil in dem Set mit dem ich einfach nicht zufrieden war. Technisch einwandfrei, sieht gut aus, aber leider funktioniert die automatische Steuerung nicht immer. Alle paar Tage war dann nachts das Aquarium noch an oder ging morgens einfach nicht an.. Das ist doof wenn man sich darauf nicht verlassen kann und das haben wir leider nicht. Die habe ich direkt nach zwei Wochen wieder durch eine andere Funksteckdose ersetzt. Schade eigentlich, in Kombination mit den anderen Sensoren geht da noch einiges.

Gigaset Button

Der Button ist dann der Hammer. Damit kann man allerlei Funktionen einstellen und es gibt nicht nur den Knopfdruck, sondern auch einen Doppelklick und einen langen Klick. Damit kann man dann zum Beispiel das Aquarium per Hand anmachen oder die Anlage umstellen oder sonstwas steuern was dann über die Steckdose angeht. Damit  funzt das einwandfrei. Das war super.

Auch hier leider ein Wermutstropfen, ich würde am liebsten beim Klicken auf den Knopf das Aquarium entweder an oder ausmachen. Je nachdem ob es an oder aus ist. Das geht aber nicht. Ein Klick macht es immer aus, ein Doppelklick dann wieder an. Ist das Aquarium schon aus, bringt der Knopfdruck nix. Das fand ich schade, hätte das lieber wie ein Lichtschalter, ein Klick ändert einfach den Status.. Aber gut, dafür gibts ja verschiedene Klickmöglichkeiten.

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Gigaset Kamera

So, und jetzt das Beste zum Schluss. Die WLAN Kamera ist der Hammer. Die nimmt kurze Videos auf wenn sich etwas bewegt, und man kann auch den Bereich definieren in dem die Bewegung stattfinden soll. Also man nimmt den ganzen Raum auf und läßt sie nur aufzeichnen wenn sich an der Tür was bewegt. Hier war die Installation etwas länger, man muss die erst via Kabel an die Anlage anschliessen, braucht die LAN Verbindung dann aber nicht mehr zum täglichen arbeiten.

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Richtig fein ist auch die Nachtaufnahme, das liefert selbst bei tiefer Dunkelheit noch ein gutes Bild, durch die Infrarotbirnen die um die Kamera verteilt sind und dann nachts richtig gruselig leuchten.

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Leider muss man für diesen Cloud Service der die Videos speichert dann auch monatlich zahlen, aber die paar Euro war mir das wert. Das fand ich richtig gut, mal kurz zu schauen wer da gerade nach Hause gekommen ist, oder wer da mitten in der Nacht durchs Wohnzimmer gegeistert ist. Wir wohnen am Rand von Düsseldorf und hier gibts nur eine 6mbit Leitung, damit hat die Kamera dann schon zu  kämpfen gehabt. Bis das Bild dann wirklich zu sehen war hat es manchmal bis zu 40 Sekunden gedauert. Nicht so schlimm wenn man dem Babysitter von einer Party aus beim arbeiten zusehen möchte, aber doof wenn man einen Einbrecher zuhause vermutet. Denke da geht noch mehr, oder ich müsste eine dickere Leitung haben..

Fazit

Das Fazit ist bei mir und unserem anderen Tester eindeutig: Das Ding kann man uneingeschränkt empfehlen. Einfach aufzubauen und zu installieren, einfach in der Bedienung und es macht Spass zu sehen was zuhause passiert, wer durchs Wohnzimmer tobt und wer wann nach Hause kommt. Dafür ist die Anlage super und der Preis richtig gut und angemessen.

Unser anderer Tester hat die Anlage jetzt immer noch zuhause stehen und noch um einige Teile erweitert, alle Fenster mit Sensoren ausgestattet und alle Türen nach draussen. Er ist mehr als zufrieden damit und nutzt die Anlage jeden Tag.

Ich persönlich habe sie wieder abgebaut und vermisse sie jetzt auch nicht mehr. Mir war das einfach alles viel zu viel. Ich will gar nicht jedes Mal einen Hinweis haben wenn die Kinder oder Frau nach Hause kommen und ich will auch nicht permanent über die Kamera aus dem Büro schauen was die Familie zuhause macht oder was der Babysitter so treibt. Ist natürlich spannend und ich habe das auch sehr viel genutzt. Aber diese Überwachung will ich meinen Kindern eigentlich nicht vorleben und habe deshalb den Stecker gezogen. In einer Welt mit Komplettüberwachung fühle ich mich nicht so richtig wohl, da muss ich das zuhause auch nicht haben. Und als Alarmanlage ist das sicher gut, aber mal ehrlich, bei uns gibt es nichts zu holen, dafür brauch ich dann auch keine Alarmanlage..

Das Fazit ist also zwiegespalten, die Anlage ansich ist toll und empfehlenswert, ihr müsst halt nur sehen ob ihr sie haben wollt und braucht. Wenn ja, dann schlagt zu, das lohnt sich  (Amazon Link).

So, und jetzt ihr? Wer hat Lust auf sowas und was ist euere Meinung zu sowas?

Lean Relaunch oder die Kunst Ding tatsächlich erledigt zu bekommen

BpTde0fCEAApIXnMichel hat eine neue Webseite am Start die ich sehr gerne weiter teile. Dabei geht es um ein eigentlich recht simples Thema: ich möchte meine Webseite frisch und neu aufstellen. Klingt eigentlich einfach, Probleme definieren, Änderungen planen und machen. Punkt.

Für jeden von euch der allerdings in einem normalen Unternehmen arbeitet, und mit normal meine ich normal im Sinne des alltäglichen, der weiss wie schwer sowas dann in der Realität wirklich wird. Ich kann davon ein Lied singen, die Relaunches die ich begleitet habe waren riesige Projekte die Monate gedauert haben, und dann meist immer noch „nur“ Wireframes waren. „Getting Shit done“ ist dann nämlich in der Praxis meist schwerer als es sich anhört..

Michel packt das etwas anders an und sagt euch auch wie:

Und jetzt ab dafür und sagt mir gerne eure Meinung was ihr davon haltet..

Für die Pebble Smartwatch gibts nun auch den App Store

Feine Geschichte haben die Pebble Jungs da mit der aktuellen App (iTunes Link – kostenlos) da auf die Beine gestellt. Die App sieht nicht nur um Welten besser aus, sie hat nun einen eigenen App Store und einen Locker, also einen Bereich in dem man die Apps parken kann die gerade nicht auf die Smartwatch passen. 8 Sachen gleichzeitig kann man auf der Pebble haben, entweder Watchfaces (Uhren) oder Apps.

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Das ist wirklich praktisch, so kann man die Sachen die man nur ab und zu mal braucht da zwischenlagern, hat Platz für praktische Watchfaces und bekommt die Dinger ruck zuck wieder auf die Uhr. So hab ich mir das immer gewünscht. Aber das war nicht alles, durch das neue SDK 2.0 gibt es auch eine Menge neuer Funktionen auf die Uhr, meine Lieblingsapp gerade ist die Batterie-App, die zeigt wie lange der Akku noch durchhält. Und ja, die Pebble hält bei mir etwa ne knappe Woche mit einer Akkuladung durch, und das obwohl sie alle Benachrichtigungen und ankommende Anrufe anzeigt, dazu eben auch permanent über Bluetooth mit den iPhone verbunden ist.

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Die zweite Lieblingsapp ist Foursquare. Ich nutze das recht häufig, man muss ja schliesslich seine Majorships verteidigen. Nun kann ich direkt über die Pebble die nächstgelegenen Orte sehen und da auch direkt einchecken. Einfacher gehts nicht und ich muss dafür nicht immer das Handy aus der Tasche holen.

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Und man kann sich mit den Watchfaces austoben. Davon gibt es wirklich reichlich, auch die Uhren die in der Werbung auf der Pebble Steel zu sehen ist:

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Um noch mehr Apps oder Watchfaces zu laden, einfach in der App auf den Store gehen, aussuchen und direkt auf die Smartwatch laden. Einfacher gehts nicht mehr. Dazu gibts die Anzeige von Kategorien und auch eine Sortierung nach verschiedenen Kriterien, wie zB Downloads.

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Das gilt natürlich auch für die Auswahl der liebsten Watchface. Einfach mal durch das Angebot stöbern, im Moment sind die alle kostenlos, nur bei den Apps kann es sein, dass die benötigte iPhone oder Android App gekauft werden muss:

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Bin von dem Store echt begeistert, die Jungs entwickeln die Software auf der Pebble ständig weiter. Bisher trage ich fast ausschliesslich die Pebble. Ab und zu nochmal eine richtige echte Uhr, aber das Fuelband liegt seit der Pebble komplett im Schrank. Da fehlt mir einfach die permanente Anzeige der Uhr. Und die Fitness Funktionen brauch ich eigentlich gar nicht wirklich..

Kurzum, die Pebble war ein guter Kauf, der Akku hält entsprechend lange und ich kann jede Benachrichtung und jeden Anruf direkt auf der Uhr sehen und eventuell abweisen oder annehmen. Genau so hab ich mir eine Smartwatch vorgestellt. Und sicher wäre die mit einem Farbdisplay cooler, aber das würde dann ja direkt wieder auf die Akkulaufzeit gehen. Und dann nehme ich lieber ein eInk Display und einen Akku der mehr als nur einen Tag hält.

Was ist mit euch? Noch jemand mit einer Smartwatch unterwegs? Wenn ja welche und warum..

Das Fuelband ist tot – es lebe das Fuelband

Sehr schade, nach 14 Monaten hat sich mein Nike Fuelband leider verabschiedet. Der Knopf hing einfach fest und liess sich nicht mehr drücken. Scheinbar kein seltenes Problem, ein Arbeitskollege hatte das gleiche Problem mit dem festhängenden Knopf, und wenn man mal nach „button stuck fuelband“ sucht, findet man ne ganze Menge Einträge von Leuten mit ähnlichen Problemen.

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Gut, zum Glück muss ich nicht wieder in die USA reisen um eines zu kaufen, das letzte hatte ich im April letzten Jahres in New York gekauft und seitdem recht oft getragen. Es gibt ja einen kleinen Trick um das offiziell bei Nike zu bestellen.

Kleines Fazit zum alten Nike Fuelband:

  • Die Schrauben innen sind arg angerostet
  • Der Akku muss alle 2 Tage aufgeladen werden
  • Kratzer gibt es keine
  • Funktioniert hat es bis zum letzten Tag einwandfrei
  • Der verfluchte Knopf steckt fest..

Nach ein paar Tagen des Wartens ist aber nun mein neues Fuelband angekommen:

nike-fuelband

Und nun, nach fast 2 Wochen gibt es eine sehr erfreuliche Feststellung: In zwei Wochen habe ich den Akku noch keinmal aufladen müssen. Hab es jeden Tag getragen und mindestens 1mal am Tag mit dem iPhone synchronisiert. Bin begeistert!

Und wie schon vor einem Jahr, die Anzeige über gelaufene Schritte und verbrauchte Kalorien sind gar nicht so das Wichtige, es ist am Ende einfach eine saucoole Uhr 😉

 

Das Nike Fuelband offiziell bei Nike in Deutschland kaufen

Du bist auf der Suche nach einem Nike Fuelband? Hast keine Lust das bei ebay zu kaufen? Dann einfach ab zum Online Shop von Nike, denn mit einem kleinen Trick kannst Du das Nike Fuelband da auch aus Deutschland bestellen, auch wenn es im offiziellen Nike Deutschland Shop eigentlich nicht gelistet ist.

nike-fuelband

Wie das geht? Eigentlich ganz einfach, das geht mit einigen wenigen Klicks:

Als erstes surfst du zu Nike.com (von dort kommen auch alle Screenshots). Nun scrollst Du ganz nach unten auf die Seite und klickst auf die deutsche Fahne um die Sprache und das Land zu ändern.

Nike.com__DE_

Nun wählst du United Kingdom als Land aus:

NIKE__Inc.—_Inspiration_and_Innovation_for_Every_Athlete_in_the_World.

Jetzt kannst du im englischen Shop shoppen gehen. Keine Angst, hier sind natürlich alle Preise in Pfund, das ändert sich aber gleich.

Nike.com__UK_

Das Nike Fuelband findest du in der Kategorie Equipement.

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Der Rest ist einfach, das schafft man auch ohne Screenshots.. Einfach das Fuelband in den Warenkorb legen und danach unten wieder auf dem gleichen Weg wie eben in den deutschen Shop wechseln. Oben rechts hast du nun das Fuelband im Warenkorb. Mit deutschen Preisen und du bekommst auch eine deutsche Rechnung von Nike mitgeliefert:

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Das Fuelband kostet Dich dann 140 Euro und die Lieferung hat bei mir nur ein paar Tage gedauert.

Also ab dafür.. Das Teil lohnt sich auf jeden Fall, ich habe nun schon mein zweites, das erste ist nach 14 Monaten leider kaputt gegangen und da ich es damals in den USA gekauft hatte und die Rechnung leider nicht mehr auffindbar war, hab ich mir kurzerhand ein neues bestellt..

Und ihr so? Nutzt das noch jemand von euch (Mikki auf jeden Fall ;))

 

Ein Jahr Nike Fuelband im Test

Wow, das ist ja schon über ein Jahr her, dass ich in New York das Nike Fuelband gekauft hatte. Was jetzt damit passiert ist, funktioniert es noch und nutze ich es noch? Eigentlich ne gute Frage, ich bin jemand der seine Uhren mit ziemlicher Regelmäßigkeit wechselt und ich mag Abwechslung.

Aber das Nike Fuelband trage ich immer noch. Nicht jeden Tag, aber fast jeden Tag. Und immer noch aus dem gleichen Grund wie vor einem Jahr. Es geht dabei nicht um die Schrittmessung oder den Kalorienverbrauch, sondern ich trage es weil es ne ziemlich coole Uhr ist:

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Langzeit Test

Es funktioniert immer noch einwandfrei, die kleinen Schrauben auf der Rückseite rosten ein kleines bischen, aber das sieht man ja nicht. Auch sieht es ein bischen benutzter aus als vor einem Jahr, hat sich aber eigentlich richtig gut gehalten. Keine Kratzer und auch sonst ist es immer noch tiefschwarz.

Ein paar Kritikpunkte gibt es aus dem Langzeittest aber natürlich auch. Zum einen das es nicht wasserdicht ist finde ich doof. Gerade am See oder so muss man es einfach in die Tasche packen.

Faule Uhr

Dann ein Punkt der mich schon ewig nervt. Das Ding kann ja meine Schritte erkennen, also müsste es auch erkennen können wenn ich die Uhrzeit sehen will und den Arm in diese Position bewege. Dann sollte die verdammte Uhr einfach angehen. Aber nein, man muss immer auf den doofen Knopf drücken. Ist blöd, aber auch jetzt, nach einem Jahr, ist das immer noch ne verdammt coole Uhr und ich werde auch immer noch drauf angesprochen.

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Akku

Und der Akku? Der hält bei meiner Nutzung so 3-4 Tage, ich hänge das Ding alle 2-3 Tage automatisch nachts an die Steckdose, mir ist seit Ewigkeiten nicht mehr der Saft im Fuelband ausgegangen.

Und nu?

Werde das Teil auch noch eine Weile tragen, bin mehrfach gefragt worden ob ich es nicht verkaufen möchte, aber das will ich einfach nicht hergeben. Hab mir auch mal andere Bänder angeschaut, gerade das Jawbone Up hat mit der Nacht-Option (Schlafmessung) schon ne coole Idee mitgebracht, aber da fehlt mir dann die Uhr dran und so interessiert an meinen Schritten bin ich auch nicht, auch wenn das ab und zu ganz witzig ist zu sehen wieviel und wann ich mich bewegt habe.

Ich warte jetzt mal auf das Fuelband 2 und dann mal sehen ob ich mir das leiste.. Und wenn ich endlich meine Pebble bekomme, die leider vom Zoll wieder zurück nach Singapur geschickt wurde, dann werde ich sehen ob sie das Fuelband ablösen kann.. Darauf freue ich mich wirklich schon ne ganze Weile, mehr als ein Jahr ist es her das ich bei Kickstarter die Pebble gekauft habe und sie ist immer noch nicht da.

Und ihr so? Jemand von euch Erfahrungen mit dem Fuelband oder einer Alternative die er mit mir teilen möchte?

 

Touch&Travel – So macht Reisen mit der Bahn fast wieder Spass

Witzige App dieses Touch&Travel (kostenlos, iTunes Link) die irgendwie viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Gut, die Usability ist nicht so wahnsinnig toll und der Anmeldeprozess so ziemlich das Schlimmste was ich in letzter Zeit gesehen habe. (Kleiner Tipp für die Anmeldung: Registrieren kann man sich auch mit dem Handy, ist allerdings recht umständlich. Abschliessen kann man die Registrierung aber nur am Rechner, der Link in der Bestätigungsmail lädt irgendwas nach auf der Seite, und das geht, zumindestens bei mir, einfach nicht auf dem iPhone.)

Es handelt sich dabei um ein virtuelles Ticket. Einfach beim Einsteigen in die Bahn, S-Bahn oder Strassenbahn (zumindestens in Berlin funktioniert das schon) das Ticket bestellen und beim Aussteigen quasi wieder auschecken. Die App errechnet dann das Ticket, bezahlt wird bequem am Ende des Monats via Bankeinzug.

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Wenn man sich einmal registriert hat ist die App gar nicht mehr so schlimm, nur häßlich wie die Nacht (und auch nicht iPhone 5 optimiert), aber sie funktioniert wirklich gut. Einfach anmelden und losfahren.

anmelden

Wenn dann unterwegs ein Kontrolleur vorbeikommt, einfach die App zeigen. Das Vergnügen hatten ich bisher noch nicht, bin mal gespannt ob die Jungs die App wirklich alle kennen. Und damit man den Screenshot nicht einfach manuell erstellt, scrollt da am Rand auch noch was durchs Bild:

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Damit man das Auschecken nicht vergisst, denn das Ding erkennt auch Kurzstrecken sehr gut, gibt es eine eingebaute Erinnerungsfunktion:

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Am Ziel angekommen, einfach wieder auschecken und fertig:

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Am Ende gibts dann ne Rechnungsübersicht, genauso wie man sich alle bereits getätigten Fahrten anschauen kann:

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Für mich ist das e-Ticket eine prima Alternative zu diesen verfluchten Papier-Tickets. Ich fahre meist mit dem Rad zu Arbeit, sollte es mal zu kalt oder regnerisch sein, steige ich auf die Bahn um. Da lohnt sich kein Monatsticket, und dank der App muss ich nicht mehr vor dem Automaten stehen und verpasse keine Bahn mehr weil ich noch ein Ticket ziehen muss.

Und die App soll sogar merken wenn man an einem Tag zu viel Bahn fährt, dann wechselt sie auf ein Tagesticket um. Sehr geil, oder? Mehr Infos gibts auch auf der Seite der Bahn, und nein, ich weiss auch nicht wer heute noch solche Seiten baut. Umständlich und häßlich, das geht eindeutig besser.

Aber dafür ist das Produkt top, funktioniert bisher einwandfrei und deswegen dafür ein dickes Lob an die Bahn und 2 enthusiastische Daumen aufwärts. Und ihr so? Das Ding mal getestet, bzw läuft das bei euch zuhause?

Instagram will doch lieber lieb sein..

680-prozentDanke wir hören zu (Link), heisst der Blogbeitrag bei Instagram im Blog und soll klarstellen, dass alles eigentlich nur ein Mißverständnis war.

Es sollten nie Nutzerfotos verkauft werden, auch wenn die AGBs irgendwie anders geklungen haben:

„Der Dienst kann teilweise oder ganz durch Werbeeinnahmen unterstützt werden. Um uns zu helfen, interessante bezahlte oder gesponsorte Inhalte oder Werbung zu platzieren, erklären Sie sich damit einverstanden, dass ein Unternehmen oder eine andere Einheit uns dafür bezahlt, Ihre Benutzernamen, Abbild, Fotos (zusammen mit allen anhängenden Metadaten) und/oder Aktionen, die sie vornehmen, im Zusammenhang mit bezahlten oder gesponsorten Inhalten oder Werbekampagnen anzuzeigen, ohne jede Vergütung für Sie.“

(Quelle: Welt)

Jetzt aber rudern die kürzlich von Facebook gekauften Jungs wieder zurück:

Ownership Rights: Instagram users own their content and Instagram does not claim any ownership rights over your photos. Nothing about this has changed.

(Quelle: Instagram Blog)

Na klar, die sitzen auf der vielleicht größten Foto-Datenbank der Welt, das ist schon verlockend die Bilder irgendwie zu Geld zu machen. Aber zum Glück haben sich die Leute massiv beschwert und vermutlich wird Instagram in den letzten Tagen auch eine Menge seiner angeblich 100 Mio Nutzer verloren haben. Gut das es das Netz gibt.

Überlegungen zur Foto-Datenbank
Irgendwie haben sich die Jungs gerade gefühlt einiges an Vertrauen verspielt. Der Verkauf an Facebook war ja schon bedenklich, schliesslich sind Nutzer so schnell auch wieder weg wie sie gekommen sind. Sobald das Angebot irgendwo anders besser ist, sind sie weg. Und das Halten der Nutzer, der heilige Gral unter den Erfolgsfaktoren, ist eben die Nutzer langfristig durch etwas zu binden. Das macht Apple ja ziemlich gut vor.

Aber wo könnte Instagram hinkommen?
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Stellt euch nur mal vor, die würden die Fotos kommerziell für die Nutzer anbieten. Ein gutes System um die Fotografen zu beteiligen, da würde einige gehen. Alleine Hotels die die Fotos der Gäste kaufen könnten um damit auf der Webseite zu werben, Veranstaltungen die damit für die nächste werben können und Produkte die durch die Instagram-Nutzung haufenweise neue Werbeideen sammeln könnten.

Und am Ende dann natürlich auch Restaurants. Keine Ahnung warum jeder sein Essen fotografieren und auf Instagram stellen muss, aber es gibt sicher ne Menge Restaurants die solche Fotos gut gebrauchen könnten. Bessere Werbung als zufrieden Gäste gibt es ja nicht..

Das alles könnte Instagram mit einer aktiven und glücklichen Nutzergruppe erreichen. Und genau deswegen ist dieses „Don’t be evil“ auch für Instagram wahnsinnig wichtig.

Bin mal gespannt ob die sich das Vertrauen der Nutzer wieder zurückholen können, oder ob es mit der letzten Aktion sowas wie einen Startschuss gegeben hat sich bei Instagram zu löschen und sich ne Alternative zu suchen. Wird sich zeigen..

Aber auch hier, wie bei vielen anderen Angeboten muss eines immer klar sein: Ist das Produkt umsonst, dann bist Du das Produkt. Am Ende des Tages muss ja einer die Gehälter, Serverkosten und Entwicklungskosten zahlen, solche Angebote und Startups gibt es ja nur, weil da eine Vision von einem Geschäftsmodell hinter steht. Das wird oftmals ja einfach vergessen, keiner arbeitet gerne für umsonst und niemand invstiert 100 Mrd Dollar in ein Unternehmen das die Kohle nicht irgendwie wert ist..

Und ihr so? Habt ihr euer Instagram Accounts noch? Ich hab meinen noch nicht gelöscht, nutzt das danke Facebook und Google+ aber kaum noch, und Apps mit coolen Filtern gibt es auch wie Sand am Meer..