Fahrradausflug mit dem Nachwuchs



11. Juli 2011

Allgemeines

Fahrrad fahren macht Spaß – besonders, wenn man nicht selbst in die Pedale treten muss, sondern Mama und Papa die physikalische Arbeit tun lässt und sich einfach die Gegend anschauen und dabei Sonnenstrahlen auf das Gesicht zaubern lassen kann. Sind die Kinder noch zu klein, um auf dem eigenen Drahtesel neben den Eltern herzufahren, so können sie bequem auf dem der Großen mitgenommen werden. Doch wie ein Preisvergleich zeigt, gibt es mehr als ein Modell des so populären Fahrrad Zubehörs. Grundsätzlich wird die Auswahl zwischen Kindersitz und Anhänger getroffen – und zwischen einer Anbringung vorne oder hinten.

Denn wenn wir schon mit der Kleinen radeln wollen, dann eben nicht nur bequem für den Nachwuchs, sondern die Süße soll schliesslich ja auch sicher auf dem Rad sitzen und sich auch mal entspannt zurücklehnen können.

Der Vorteil eines Anhängers liegt darin, zunächst auch eine Babyschale in ihm anbringen und später der Kind ohne weitere Befestigung hineinsetzen zu können. Sogar zwei Kinder haben in der Regel nebeneinander Platz in einem Fahrradanhänger – oder eines kann so viel Spielzug mitnehmen, wie es aus dem Kinderzimmer heraustragen kann. Im Gegensatz zum Kindersitz, sind die Kleinen in einem Fahrradanhänger auch vor Wind oder Nieselregen geschützt, und wer sich bei einem Preisvergleich die besten Angebote aufführen lässt und für einen günstigen Anhänger mit hochqualitativer Federung entscheidet, der bereitet dem Nachwuchs definitiv viel Freude.

Mein Bruder hat ein solches Ding und neben den beiden Kindern kann man auch noch diverse Einkäufe reinpacken, oder, wenn die Kinder laufen wollen, alles mögliche andere transportieren. Nur bedenken muss man was man mitnimmt, am Ende wollen die Kiddies ja doch wieder drin sitzen..

Dann bleibt noch ein Sitz auf der Lenkstange. Die Vorteile hier liegen auf der Hand: Das Kind sitzt weiter oben, hat einen besseren Rundum-Blick – und die Eltern können bei kurzen Shoppingtrips die Kleinen schnell und problemlos aus dem Sitz herausheben bzw. wieder in ihn hineinsetzen. Dafür ist kein Wetterschutz vorhanden – und auch der Fahrer selbst hat bei einer Anbringung des Sitzes vorne nicht so viel Sicht- und Bewegungsfreiheit wie bei einem Anhänger.

Wofür man sich schließlich entscheidet, ist reine Geschmackssache: Bei beiden Varianten jedoch sollten auch die Kinder bereits stets einen Fahrradhelm tragen. Ein solcher – wie auch sonstiges Fahrradzubehör – kann auf metapreis.de in den buntesten und kinderfreundlichsten Varianten gefunden werden. Und macht die Produktsuche besonders viel Spaß, dann denken auch an die Zukunft und kauft vielleicht einfach schon das Fahrrad für die Kleinen mit – irgendwann geht der Nachwuchs schließlich doch einmal selbst auf den Drahtesel, und die eigenen Muskeln werden beansprucht.

Im Moment tendieren wir zu einem Sitz hinter uns über dem Gepäckträger. Vorne ist mir irgendwie zu wackelig und wir haben einfach noch nicht genug Kinder um so einen Transportwagen zu füllen. Aber Fahrradfahren mit der Kleinen wollen wir auf jeden Fall, schliesslich hat Berlin ja eine Menge Radwege..

Jemand von euch einen Tipp? Welche Sitze habt ihr euch angeschafft?

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About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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5 Antworten zu “Fahrradausflug mit dem Nachwuchs”

  1. Claire Sagt:

    FF meint, dass Kind vorne in Deutschland verboten ist. Anhänger finde ich nur in der freien Natur gut. In der Stadt hätte ich Angst, dass der Hintermann nicht schnell genug bremst im Notfall. Die Dinger sind niedrig und leicht zu unterschätzen in der Länge…

  2. Mella Sagt:

    Wenn die Sitze vorne noch erlaubt sind, dann nur bis zu einem sehr geringen Gewicht. Leider so gering, dass dann die Kidis selbst noch nicht mitfahren können.
    Also besser hinten auf den Gepäckträger hier aber einen aussuchen, den man leicht nach hinten kippen kann, damit der Zwerg auch ein Nickerchen halten könnte.

    Den Anhänger finde ich selbst am Besten. Erstens, weil wenn das Rad abgestellt wird, alles sicher stehen bleibt, (denn auch beim Gepäckträger wird das bei zunehmender Größe des Kindes recht wackelig) und zum Zweiten, weil das ganze Kinderzubehör im Anhänger gut verstaut werden kann.
    Aber ob dieser für eine Großstadt wirklich tauglich ist, müsst ihr vor Ort entscheiden.

    Mella
    deren Kinder jetzt Gott sei Dank schon lange selbst fahren….

  3. Malte Sagt:

    Es gibt auch Sitze, die man direkt auf die Querstange schrauben kann, dann hat man das Kind vor sich und aber auch irgendwie besser geschützt als wenn der Sitz vorn am Lenker wäre.
    Die Anhänger haben sicher auch ihre Vorteile, aber ich fänd es netter, wenn man während der Fahrt noch Kontakt zu den Kleinen hat, bzw. sie wenigstens sehen kann.

  4. Valli Sagt:

    Hallo!

    Wir haben für unsere Tochter damals einen Fahrradsitz für hinten gekauft. Direkt mit 2 Halterungen für Mamas und Papas Fahrrad, dann kann man sich mal abwechseln – und wir waren eigentlich ganz zufrieden. Nachteile:
    – Das Kind ist Wind und Wetter ausgesetzt, bei Sommersonne auf jedenfall eincremen.
    – mitgenommene Kuscheltiere werden gerne mal runtergeschmissen 😆
    – wenn der Papa ein Herrenfahrrad mit Stange besitzt, kann es umständlich sein, aufzusteigen, da mann ja das Bein nicht so hintenrüber schwingen kann.
    – beim Damenrad wird das Fahrrad ziemlich instabil, vorallem wenn man vielleicht vorne noch einen vollen Fahrradkorb dran hat

    Vorteile:
    – man hat das Kind direkt bei sich und kann leichter Kontakt aufnehmen.

    Als unser Sohnemann dann da war haben wir uns noch einen Anhänger gegönnt und ich muss sagen, das war eine gute Entscheidung.
    Vorteile:
    – man kann mal kurz absteigen, ohne das Kind rausnehmen zu müssen
    – das Kind ist vor den Launen des Wetters geschützt
    – man kann Proviant einpacken und das Kind kann sich während der Fahrt selber bedienen, genauso mit Spielzeug
    – das Kind ist auch vor Wespen geschützt!
    – wenn man den Anhänger abkuppelt, kann man ihn – je nach Modell – auch als Buggy verwenden

    Nachteil:
    – in der Kabine wird es im Sommer schonmal etwas warm…
    – man hat keinen direkten Kontakt zum Kind

    Also ich möchte unseren Anhänger nicht missen und kann Anhängerfahren nur empfehlen.

    Außerdem noch ein kleiner Appell an die Eltern: nicht nur die Kinder sollten einen Helm tragen, erstens ist es auch für Euch sicherer und man geht mit gutem Beispiel voran und erspart sich Diskussionen, warum der Helm aufgesetzt werden muss!!! :mrgreen:

    Liebe Grüße Valeska

  5. Martin aka binomsc Sagt:

    Wir haben für unsere beiden Kinder jeweils den Römer Jockey Relax. Der ist zugegebenermaßen etwas teurer als andere, aber dafür regelmässig mit den besten Noten in Tests ausgezeichnet. „Relax“ heißt, Du kannst die Rückenlehne nach hinten neigen.

    Für den Kindertransport haben wir uns tatsächlich zwei neue Räder zugelegt. Vorher hatten meine Frau und ich jeweils sportliche Mountain-Bikes mit Querstange. Das Aufsteigen, wenn das Kind im Kindersitz sitzt, halte ich für zu gewagt. Also zwei wundervolle Damenräder gekauft, mit niedrigem Einstieg. Und dazu jeweils eine Doppelbeinständer, damit das Rad stabil steht, wenn das Kind hinten drin sitzt (und zappelt).

    Von einem Anhänger kann ich in Berlin nur abraten – das ist bei den Straßen, den vielen Radfahrern und vor allem Autos nicht gut. Das ist was fürs Land IMHO.

    Achso, Kindersitz, Zweit-Halterung und Zweitrad haben wir gebraucht gekauft – und (nur) RÖMER Kindersitze kannst Du auch wieder gut verkaufen… 😉

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