Journalistin lässt Blog abmahnen, fordert 1.200 Euro Schadensersatz für Textzitate



30. Oktober 2009

Blogs

Arg, nicht schon wieder!

Aber es ist tatsächlich schon wieder passiert, einer der unseren wurde für einige Textzitate abgemahnt. Mehr Infos gibts bei Spreeblick.

Also los, lesen, drüber schreiben, twittern, wasauchimmer.. Hauptsache diese verfluchten kostenpflichtigen Abmahnungen hören auf.

Und wenn wir uns jedes Mal gesammelt hinter den Abgemahnten stellen, wird es vielleicht einmal eine Zeit geben in der solche Sachen erstmal auf vernünftige Weise geregelt werden, und nicht gleich kostenpflichtig Anwälte eingeschaltet werden.

ps:
Ich hoffe Johnny mahnt mich nicht auch ab weil ich ihm die Überschrift geklaut habe..

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P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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27 Antworten zu “Journalistin lässt Blog abmahnen, fordert 1.200 Euro Schadensersatz für Textzitate”

  1. Roger Sagt:

    Realitätsverlust bei solchen Forderungen, ganz klar.

  2. eliterator Sagt:

    Die Höhe der Forderung ist sicherlich unverständlich hoch..Allerdings ist der aus dem Artikel kopierte Text in dem betroffenen Blog auch sehr lang und wird, denke ich, nicht durch das Zitatrecht unterstützt.

    Ich finde aber auch: Hier gilt, erst einmal versuchen gütlich zu einigen und nicht immer gleich abmahnen..

    Im Übrigen hat die Journalistin die Abmahnung zurückgezogen, habe ich bei netzpolitik gelesen:
    http://www.netzpolitik.org/2009/geschaeftsmodell-fuer-journalisten-blogger-abmahnen/

  3. Matthias Sagt:

    @eliterator danke für den link und hinweis.

    hoffen wir mal das die die abmahnung zurück zieht, denn darum geht es ja, es muss einfach schluss sein mit den abmahnungen.

    das kann man als letztes mittel nehmen, aber niemals als ersten schritt, finde ich

  4. Pe-Su-Ki Sagt:

    So wie es aussieht, scheint sich ja etwas zu tun. Es wäre schön, wenn sie Einlenkt und die Forderung zurückzieht. Aber man sieht mal wieder wie schnell es einen selber treffen könnte, wenn man mal einen Augenblick nicht aufpasst und Textzeilen kopiert.

  5. Oli Sagt:

    Da hat die gute Frau, aber gerade noch die Lawine anrollen sehen. Gerade bei Journalisten ist das gefährlich, weil die ja mit ihrem eigenen Namen einstehen, wenn der Ruf da erstmal ruiniert ist, wird es sicher schwerer werden seine Texte loszuwerden.

  6. Oli Sagt:

    Ich nochmal: Hab mich gerade mal ein wenig mit dem Fall befasst. Ich finde es zwar gut, dass Frau Scheitzer die Geschichte fallen lässt. aber die Art und Weise wie sie das tut geht gar nicht.

    http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/

    Dieser Post strotzt nur so von Arroganz und Überheblichkeit und beinhaltet zum Bsp. die Aussgabe, dass Frau Schweitzer ihre Wohnung in new York finanzieren muss. Geht gar nicht!

  7. Chriz Sagt:

    Scheiß abzocke, ich hasse es.

  8. Matthias Sagt:

    @Oli: Danke für den Link, ich finde ihren Artikel sehr unterhaltsam..

    Und eigentlich auch verständlich, es zeigt ja ganz gut wie man in sowas reinrutscht, gerade wenn man sich mit dem Medium nicht richtig auseinandersetzt..

    Und noch schlimmer wird es dann, wenn man Anwälten einen Freifahrtschein zum abmahnen gibt..

  9. jensi Sagt:

    scheint aber trotzdem noch genug Geld übrig zu sein um Anwalt oder Gericht zu bemühen………..

    (also ich mach so etwas nicht!!)

    grussi………. 🙁

  10. Matthias Sagt:

    Und das Spiel geht weiter. Sehr unterhaltsam die Frau: http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/a_new_hope/

  11. Arven Sagt:

    Egal welche Internetpräsenz man hat man lebt ständig mit einem flauen Gefühl in der Magengrube was darf ich was nicht…
    Und siehe dieser Artikel, nicht zu Unrecht…

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