Resistenz gegen Impfung der Schweinegrippe bei Tamiflu aufgetaucht



19. Dezember 2009

Wissenschaft

Nun ist es also passiert, die Uniklinik Münster hat zum ersten Mal bei einem Schweinegrippepatienten in Deutschland eine Resistenz gegen das Grippemittel Tamiflu nachgewiesen. „Die Resistenz bedeutet, daß sich das Virus während der Therapie mit Tamiflu verändert hat“, erklärte der Direktor des Instituts für klinische Mikrobiologie, Georg Peters.

Damit sollte nun also eine leichtfertige Impfung gegen H1N1 nicht mehr auf die leichte Schulter genommen werden, der ärztliche Direktor Norbert Roeder warnte angesichts des Untersuchungsergebnisses vor einer leichtfertigen Einnahme von Tamiflu. Das Medikament sollten ausschließlich diejenigen mit dem H1N1-Virus infizierten Patienten bekommen, bei denen das Virus nachgewiesen sei und die zusätzlich chronisch krank seien.

Einen wirklichen Schutz gegen die Schweinegrippe (und die normale Grippe) bietet aber nur eine Impfung. Man sollte dies ausgiebig mit seinem Arzt besprechen, ich zumindestens habe mich noch nicht impfen lassen. Ich schätze mich als relativ gesund ein und damit nicht als Risikopatient.

Schauen wir mal was in Zukunft passiert, dass die ersten Resistenzen auftauchen ist allerdings ein eher schlechtes Zeichen im Kampf gegen die Schweinegrippe..

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P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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5 Antworten zu “Resistenz gegen Impfung der Schweinegrippe bei Tamiflu aufgetaucht”

  1. Günther Pagel Sagt:

    Resistenz gegen die Schweinegrippe? Das zeugs half doch schon nicht gegen die Vogelgrippe damals. Interessant überhaupt, dass dieses Zeug sowohl gegen die Vogel- als auch gegen die Schweinegrippe helfen soll. Da muss ein durchschnittlich gebildeter Bundesbürger doch mal innehalten und nachdenken. Und zudem: Die Vogelgrippe verschwand sang- und klanglos ohne Tote und von der Ferkelgrippe hört man auch kaum mehr was. Bis auf ein paar Medienberichte, in denen geimpfte Leute Krankheitssymptome zeigten- die natürlich *nichts* mit der Impfung zu tun hatten. Natürlich. Ach ja, es ist interessant, sich den Beipackzettel von Tamiflu durchzulesen. Er beschreibt als Nebenwirkung Grippesymptome. Tolles Marketing- anders kann man es nicht beschreiben: Leute nehmen das Zeug bei dem Hauch einer Ahnung einer Grippe, die Nebenwirkungen schlagen durch, sie liegen heftigst darnieder und die Medien berichten von einer Epidemie (weil ja soviele das Zeugs nahmen) und empfehlen Tamiflu. So gesehen amüsant, dass die denkbare Marketingstrategie nicht läuft: Es ist die Rede von Resistenzen ➡ und damit hätte sich Tamiflu bis auf weiteres wahrscheinlich erstmal erledigt. Naja…. bis nächstes Jahr vielleicht die Schafsgrippe, Hundegrippe, Katzengrippe oder sowas eingeführt wird. Oder schon zu Weihnachten die hochansteckende „Weihnachtskrippe“? Unser Land braucht bessere Bildung. Es gab und gibt zuviele Leute, die auf diesen Schweinekram hereinfallen. Meine einzige Erkenntnis neben der Tatsache, dass es nur ums Geld ging und die ängstliche Politik von der Pharmazie getrieben wurde, inklusive der Bevölkerung. Gott. ich rege mich schon wieder auf. Schweinegrippe führt bisweilen auch zu Bluthochdruck 😡

  2. jensi Sagt:

    wer sich hat pieksen lassen……….naja ich kenne zumindest einen…..der ist fast jeden Tag in nem anderen Land unterwegs….(daistesvielleichtauchsinnvoll)….aber sonst ist Grippe,Grippe…….s sterben mehr Leute in Deutschland durch Verkehrsunfälle……….und darüber redet keine Sau !!!!

    grussi……… 🙁

  3. Adromir Sagt:

    Sorry, aber der Artikel hat massive inhaltliche Mängel. Eine Resistenzenbildung gegen Tamiflu hat nichts, aber auch rein gar nichts mit der Schweinegrippeimpfung zu tun. Da kann man ehrlich gesagt nur den Rat geben, in Zukunft besser zu recherchieren, oder sich nicht zu Themen zu äußern, von denen man niht genug versteht.

  4. dimido Sagt:

    Immer Vorsicht vor solchen Meldungen, den nachher kommt heraus, dass der Patient auf Inhaltsstoffe von Tamiflu allergisch regiert hat und deswegen die Therapie nicht angeschlagen hat!

  5. Hygieia Sagt:

    @dimido
    Das kommt vermutlich daher, dass auch in den Medien von einer „Impfung“ mit Tamiflu zu lesen war.

    Auch die Schlussfolgerung des Direktors des Instituts für klinische Mikrobiologie muss so nicht stimmen. Eine „Resistenz“ kann auch das umettikettierte Nichtheilen sein. Unwirksam ist das Tamiflu auf jeden Fall nicht. Es ist in der Lage schwerste Schäden hervor zu rufen, bis hin zum Tod. Was auch kein Wunder ist, wenn ein Wirkstoff tief in den menschliche Biochemie eingreift. Ob das Risiko angemessen ist, angesichts der Hoffnung seine Grippesymptome um einen halben Tag zu verkürzen?

    Die beste Strategie ist das eigene Immunsystem so weit fit u halten, dass es weder überreagiert noch nicht mehr reagieren kann. Und das geht am Besten, indem Erdölabkömmlinge ( Arzneimittel ) weggelassen und die Produktion von körpereigenen Schutzstoffen durch optimale Ernährung und zusätzliche Nährstoffe in hochkonzentrierter Form verzehrt werden. Ja ok, das ist sehr sehr unpopulär und gefährdet Dividenden.

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