Rezept: Leckere Reibekuchen selber machen



11. Januar 2010

Allgemeines

Es heisst ja, dass es nur richtig gut schmeckt wenn man etwas selber gemacht hat. Und das trifft auf Reibekuchen auch zu, ganz besonders weil man sie super einfach selber machen kann und das meiste der Zutaten fast immer Zuhause hat.

Und Reibekuchen sind innerhalb weniger Minunten gemacht und brauchen in der Pfanne dann auch nicht viel länger. Hier mal unser Rezept für 2 Personen.

Rezept: Reibekuchen

  • 5-8 Kartoffeln (je nach Größe und Hunger)
  • 2 Eier (1 Ei pro Person)
  • Priese Salz und Pfeffer
  • Etwas Mehl

Und das wars schon. Die Kartoffeln in kleine Streifen reiben, Eier hinzufügen und dann langsam Mehl hinzufügen bis die Masse eine fluffige Konsistenz hat. Mit etwas Öl in der Pfanne dann erhitzen, fertig.

Und wenn man Calvin & Hobbes mag, dann kann man, anstatt vieler kleiner Reibekuchen auch einen großen machen. Er darf nur nicht zu dick sein, ansonsten ist er aussen schön knusprig, innen aber noch roh:

Kleine Tipps:

  • Den Herd großflächig aufräumen, richtige Reibekuchen müssen einfach spritzen. Und so muss man hinterher nur den Herd sauber machen und nicht noch alles was drumrum gestanden hat.
  • Die fertigen Reibekuchen auf einem Stück Küchenrolle ablegen, so geht wenigstens etwas Fett verloren
  • Die Reibekuchen direkt nach dem Reiben machen, ansonsten werden die Kartoffeln leicht dunkel. Das schmeckt genauso gut, sieht aber nicht mehr so gut aus.

Als die Frau vom Blogger mit der Idee ankam, war ich erstmal nicht so richtig begeistert. Aber dann ist es sehr schön sowas in der Küche zusammen zu machen, und es schmeckt einfach grandios mit frischen Kartoffeln. Irgendwie macht man sowas viel zu selten, oder?

Reibekuchen serviert man bei uns übrigens mit Apfelkompott und Rübenkraut (Zuckerrübensirup). Wie isst man den bei euch? Auch mit Apfelmus?

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About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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16 Antworten zu “Rezept: Leckere Reibekuchen selber machen”

  1. der ped Sagt:

    Aaaaaalso, anstelle des Mehls sollten Haferflocken (die besten gibts bei Aldi Nord) genommen werden und zu den Kartoffeln sollte noch eine Zwiebel reingerieben werden … dann schmeckts richtig gut! Den Teig sollte man dann auf jeden Fall etwas stehen lassen (auch wenns braun wird), damit sich das Kartoffelwasser oben ansammelt und man es abschöpfen kann – so werden die Reibekuchen fester. :mrgreen:

    Und „…innerhalb weniger Minunten…“ ist ja wohl etwas übertrieben, gell? ❓

    Ampfelkompott ist schon gut, aber auch Milchreis(suppe) geht gut dazu!

  2. Matthias Sagt:

    @ped: danke für Deine Tipps, das mit der Zwiebel klingt interessant, alternativ könnte man sicher auch ein bischen Speck mit reinbasteln, oder?

    wenige minuten sind doch relativ, oder? Also ich hatte das Gefühl das dies ruck-zuck ging 😉

  3. Roger Sagt:

    Ich mag den Namen 😀

    Wenn dir das schmeckt könnte ich dir auch eine Rösti (Schweizerisch) näher legen 😉
    http://www.roeschti.ch/roestirezepte.html

  4. Matthias Sagt:

    @roger: das ist doch das gleiche nur ohne ei, oder? Klingt auf jeden fall lecker..

    womit würdest du eine rösti empfehlen? speck?

  5. Roger Sagt:

    Hmm, Rösti ohni gross Zeusg drin, dazu ein Spigelei und eine Bratwurst mit Zwiebelsauce 😉 Klassisch!

  6. Matthias Sagt:

    hmm.. also bei Dir würd ich gerne essen kommen 😀

  7. Micha Sagt:

    Reibekuchen? Bei uns heißt das Kartoffelpuffer! 😀

    Auch wir essen dazu Apfelkompott mit Zucker. Eigentlich eklig, wenn man bedenkt, dass Reibekuchen aus Kartoffeln bestehen.

  8. Baumy Sagt:

    Reibekuchen sind echt lecker!!!

    Der einzige Nachteil ist, dass man hinterher die kompletten Klamotten in die Wäsche geben muß und der Fettgeruch bestimmt auch in den Haaren von der Frau des Bloggers hängt, oder?!?

    Aber: Seeeehr lecker!!!

    Wenn Ihr gerne zu zweit kocht, hier ein Buchtipp:

    Einfach mal reinschauen, kostet auch nicht viel…

    Lg

    Baumy

  9. Kleines Mädchen Sagt:

    Verdammt… mir hängt der Geruch (besser „Duft“!) jetzt in der Nase- dabei hätte ich probieren, gar mit essen können…!!!!
    Next time i´ll be there!

  10. Matthias Sagt:

    @kleines mädchen: du hattest deine chance, einer da auf dem haufen wäre für dich gewesen 😮

  11. Martin Sagt:

    Meinst du, dass die besser schmecken als aufm Weihnachtsmarkt/Kirmes? Scheue etwas den Aufwand, insbesondere den Aufwand der Reinigungg, wenn alles voll mit Fettspritzern ist… aber sonst klingt es gut…

  12. claire Sagt:

    Wie wär’s mal mit Kartoffelgratin ? Ist ganz einfach, dauert nur etwas. Ist für 4 Personen
    500 g Kartoffeln
    100 ml Milch
    1 Becher Sahne
    50 g Butter
    1 geriebene Knoblauchzehe
    Thymian, Sals, Pfeffer, Muskat
    Kartoffeln in feine Scheiben hobeln und in eine Auflaufform schichten. Den Rest in einem Topf aufkochen und dann darübergießen.
    1 1/2 Stunde in den Backofen bei 150 Grad
    Ist ganz einfach und der Herd ist nicht versaut, wenn man die Milch nicht überkochen läßt….

  13. Tanja Sagt:

    ahh… Reibekuchen, Kartoffelpuffer, bei uns heißen sie „Reiberdatschi“… super lecker, doch leider stinkt die halbe Wohnung danachimmer so fürchterlich 🙁

  14. Judith Sagt:

    Hi,

    da hat man richtig Appetit bekommen. Toll find ich die Fettspritzer auf dem Herd. Das ist auch der Grund, warum ich Reibekuchen lieber auswärts esse. In Düsseldorf gibt es da ein gutes Lokal. Oder vor´m Bahnhof. Total knusprig und so heiß, dass man sich die Schnute verbrennt. Aber egal.

    Judith

  15. ulli Sagt:

    leicht kochendes/ziehendes essigwasser während des bratens der reibekuchen mit auf den herd stellen,vertreibt den typischen geruch aus der küche 😉

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