Spende ein Essen



26. März 2009

Allgemeines

Das ist ja mal ein eigenartiges Konzept. Eben bei BT gelesen, bei der düsseldorfer Kindertafel kann man nun virtuell Kindern ein Essen spendieren und dann real dafür bezahlen.

spende-essen

Da steht eine schlange trauriger Kinder und man kann denen was zu essen auf den Teller legen. Entweder ein Banane (80 cent), ein Schnitzel (5,20 Euro), ein Dessert (2,30 Euro), eine Birne (30 Cent) oder ein paar andere Lebensmittel.

Nach jedem Essen freut sich das virtuelle Kind, geht weg und das nächste hungrige Kind starrt dich an.

spenden02

Danach gibt es oben einen Spendenknopf mit dem man dann den Warenkorb bezahlen kann. Vorher kann man den Kindern die Essen die Beträge auch wieder wegnehmen. Man bekommt dort auch die Namen der gefütterten Kinder angezeigt.

spenden03

Dann noch Anmelden und mittels Lastschrift oder Kreditkarte spenden..

Bin mir nicht ganz sicher wie ich das finden soll.. Es ist ja gut jede Möglichkeit zu nutzen um die Leute zum spenden zu bekommen, aber das mit diesen vorwurfsvollen traurigen Kindern finde ich geht einen Schritt zu weit. Und wenn ich mir überlege was diese Webseite gekostet hat.. da hätte man sicher eine Menge Schnitzel für hungernde Kinder kaufen können..

Nachtrag:
Nehme das zurück, scheinbar ist die Seite ohne Kosten für die düsseldorfer Tafel entwickelt worden.

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About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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6 Antworten zu “Spende ein Essen”

  1. Raul Sagt:

    Hello everybody,
    thank you so much for posting our website and for supporting this campaign.
    It took a lot of time and effort to create it, and it wouldn’t have been possible without the help of more than 50 people, creatives and programmers, musicians and technicians who worked pro bono for this project (see credits in imprint).

    Some people think the kids don’t look hungry. Well, how does an hungry child look like? It was an intention not to show the “african clichee” or other stereotypes of dirty kids, but the reality. Every kid next door might be in need.

    We spent a lot of free time on research, before creating the site, in special schools in Düsseldorf, Germany where needy children can get a meal for free. And as a suprise, they look as normal as every child. “It could be a kid you might know “, this is the message.

    Thanks again for supporting spende-ein-essen.de
    donate-a-meal.com
    Donate-A-Meal

  2. Rio Sagt:

    @ Raul: Great Job !!!

    Also ich finde diese Seite voll klasse. Die Idee ist einfach klasse und das da die Kinder stehen …. es ist für eine gute Sache und ich denke, zumindest anfangs wird es die Spendenbereitschaft erhöhen. Und sicher werde ich das auch mal versuchen …. nächsten Monat, allein um die Seite mal zu testen. Das sollte und ist jedoch nicht der Hauptgrund.

    Habe mir schon gedacht das die Website ehrenamtlich erstellt worden ist. Denn wenn eine Organisation wie „Die Tafel“ sowas käuflich in Auftrag geben würde, dann würde das sicher nicht ohne Schwierigkeiten für die Tafel abgehen.

  3. Matthias Sagt:

    Dann nehm ich das gerne wieder zurück!

    Bin aber immer noch nicht der Freund solcher Aktionen. Ich finde wenn jemand spenden will, dann spendet er auch – auch ohne solche Aktionen..

    Aber ich lasse mich gerne belehren, vielleicht ist es ja in der Tat so, dass man mit so einer Aktion eine jüngere Zielgruppe erreichen kann..

  4. Stream your World Sagt:

    Bin da ganz deiner Meinung Mathias! Bleibt nur zu hoffen, dass das geld auch dort ankommt, wo es hingehört! Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! In meinen Augen ein sehr untransparentes System, aber evtl sollt man mehr Vertrauen in die Welt haben 🙂

    eine Flashmob-Aktion mit einer Pizzenspende für alle Kinder, welche ein Pizza haben wollen, wäre seriöser als eine Website.

    …Oder ein Massenkochen für Kinder mit 5 euro Eintritt als Finazierungsmöglichkeit wäre ne coole Aktion!

    Aber es macht spass, den Kids das essen wieder wegzunehmen :-), sorry…

  5. Honig Sagt:

    Ich kann gut verstehen, was du damit meinst, dass es zu weit gehen könnte. Allerdings war ich selber vor Ort und habe gesehen, wie lang die Schlangen wirklich sind. Der Bedarf ist also wirklich da und auch wenn die Kinder sich dort eher genieren, statt erfreut herumzutollen oder zu strahlen (wie es auf der Website gezeigt wird), finde ich, dass es sich dieses Mal um ein Projekt handelt, das definitiv unterstützt werden sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

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