Testbericht Gigaset Elements



18. September 2014

Testberichte

Gigaset Elements Starter Kit  + Gigaset elements Window

Ich durfte für euch das Gigaset testen und mal die ersten Schritte Richtung vernetztes Zuhause gehen. Ich bin immer noch mächtig interessiert meine ganze Bude zu vernetzen, mal sehen wie hier die ersten Schritte verlaufen.

Unboxing:
Schicke Verpackung, die gefällt echt gut. Nach dem Auspacken stehen einem folgende Komponten zur Verfügung:

– Basisstation mit 1 LAN-Kabel (RJ-45 Stecker)+ dazugehöriges Steckernetzteil EU 230VAC
– Türsensor mit 1 CR123A Lithium Batterie
– Fenstersensor mit 1 CR123A Lithium Batterie
– Bewegungssensor mit  Wandhalterung(Dübel+Schrauber ebenfalls vorhanden) und einem Standfuß
– Bedienungsanleitung
– Klebestreifen

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Installation:
Nach dem Lesen der Bedienungsanleitung, welche in 6 Schritte unterteilt ist, habe ich mich dazu entschlossen, diese ganz weg zu lassen. Wer braucht schon Anleitungen, wenn das Produkt gut und einfach aufgebaut ist. Wollen doch mal sehen ob ich das ohne Anleitung hinbekomme.
Einfach die Basisstation an Strom anschliessen und mit einem Netzwerkkabel mit dem Router verbinden, dann noch einmal den Knopf an der Basisstation drücken, fertig! Wow, das war einfach.

Jetzt die Sensoren mit den Batterien bestücken und an ihre Position bringen.
Habe mich für die Haustür/ Tür in den Garten/ und den Motion Sensor in den Flur entschieden.

Das ganze hat keine 5 Minuten gedauert, genau so muss ein technisches Produkt funktionieren. Einfach und verständlich.

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App Konfiguration:
Weiter gehts mit der App. Dazu muss man sich einen Account anlegen (geht über die App) bei Gigaset Elements mit Namen/Email und Passwort. Nach der obligatorischen Bestätigungsmail kann man die App starten und man muss noch die Aktivierungscode von der Basisstation eingeben und fertig!

Bin wirklich beeindruckt.

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Sensoren und Anlernen:

Alle Sensoren werden sofort erkannt. Diese müssen einmalig angelernt (nicht der Motionsensor) werden über die App.
Das bedeutet die App gibt Hinweise was zu tun ist, bitte Fenster aufmachen, App meldet postiv nach öffnen zurück. App meldet bitte Fenster schliessen, dies muss man dann über die App bestätigen.
Das ganze hat weitere max 5 Minuten gedauert. Bin beeindruckt, da hat sich einer wirklich Gedanken gemacht.

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Update:
Alle Sensoren brauchen ein Update, die App verweist darauf, aber auch das total einfach. Die App macht alles von alleine. Fenster- und Türsensor brauchen dafür 15 Minuten, Motionsensor braucht 45 Minuten. Updates von den Komponenten funktionieren nicht paralell und müssen danach neu angelernt werden. Gut, das ist nicht so fein, aber immerhin einfach zu verstehen.

App:
Die App besteht aus vier Übersichten:
Status:
Zeigt Status an z.b. „All is good“ und eine Übersicht über Fenster/Türkontakt ob diese geschlossen sind.

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Ereignisse:
Eine Historie der Ereignisse, wann Tür/Fenster geöffnet wurden etc.

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Systemübersicht:
Hier kann man seine Sensoren beschriften/entfernen/updaten oder neue hinzufügen.

Konfiguration:
Hier kann man sehen, welche Smartphones gekoppelt sind und wie alarmiert wird z.b. Push Nachrichten  Emails oder Anrufe direkt aus der App heraus.
Das ganze kann man individuell konfigurieren auch auf einzelne Sensoren herunterbrechen.

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Fazit:

Gigaset Elements ist toll. Jeder muss für sich entscheiden, ob er sowas benötigt oder halt nicht. Es gibt etliche Anwendungsfälle bei denen Gigaset Elements angebracht ist.

Man sollte es nicht als reine Alarmanlage sehen, sondern eher um zu sehen was zuhause gerade los ist.

Die dazugehörige Kamera fänd ich noch interresant, denn wenn echt mal ein Alarm stattfindet sollte man sich schon mit seinen Nachbarn absprechen, bevor man gar die Polizei kontaktiert.

Toll finde ich wie einfach die Installation und auch das Erweitern um einzelne Sensoren ist und bin gespannt was da noch kommt.

Habe mich auch noch einmal über die Strahlung der einzelnen Sensoren informiert, das soll laut Hersteller ganz marginal sein. Die Sensoren befinden sich in einem Ruhemodus und senden lediglich Daten, falls ein Ereigniss anliegt. Gut, das beruhigt dann wieder..

Und nein, es soll jetzt keiner von euch vorbeikommen und das Ding testen 😉

About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

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4 Antworten zu “Testbericht Gigaset Elements”

  1. Alex Sagt:

    Schön von dir zu lesen.
    Ich bin auch gespannt, was uns die vernetzte Zukunft noch alles bringen wird. Und du hast mit deinem Gigaset Elements ja ab sofort alles im Blick und vor allem auch später, wenn die Kleinen Teenager sind und du weißt, wann sie abends nach Hause kommen! 😀
    Angenehmes Wochenende.

  2. Richard Sagt:

    Cool, Du hast ja richtig viel damit zutun gehaben! 😀

  3. Stefan Sagt:

    Siemens .. kann man wohl mit Apple vergleichen. Sie waren mal teuer und gut .. inzwischen sind sie nur noch teuer. Bsp. mein nettes High-End Touchscreen Festnetztelefon von Siemens inzwischen hätte ich gerne wieder ein Tastenfestnetztelefon denn Touch wird bei Siemens irgendwie anders als bei mir defininiert. Wenn ich schon den High-End Preis für ein Produkt bezahle möchte ich auch ein GUT funktionierendes Produkt .. ansonsten kann ich mir gleich ein GUT funktionierendes Konkurrenzprodukt kaufen (das dann ca nur die Hälfte kostet). Was die Siemens „Haustechnik“ anbetrifft werde ich da sicher nicht mehr zugreifen .. ab Mittwoch gibts bei Netto eine Hausalarmanlage mit jedem Schnickschnack und das für 50Euro plus ca 15 Euro für den entsprechenden Sensor. Never ever Siemens!

  4. hulle6 Sagt:

    Wenn Du ab jetzt das Haus verlässt, hast Du es dennoch jederzeit bei Dir. Denn ihr seid stets über Dein Smartphone verbunden. Zuhause ist nur einen Klick entfernt. Mit der Anwendung safety weißt Du ab jetzt auch unterwegs, dass Dein schönes Zuhause sicher ist. Ein Blick genügt und Du kannst sofort reagieren, wann immer es nötig ist. ❗

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