Withings Kabelloses Blutdruckmessgerät im Test



21. Januar 2020

Werbung

blutdruck-withings

Warum braucht man ein kabelloses Blutdruckmessgerät? Einfach weil es das gibt und weil man vielleicht ab und zu mal seinen Blutdruck messen möchte..

Der Artikel ist eigentlich schon etwas älter, aber da es nun eine neue Version des Blutdruckmessgerätes gibt, dachte ich es könnte nicht schaden das mal wieder aus der Schublade hier zu holen. Die Technik wird immer schneller und es gibt da auf dem Markt so einige Techniktrends die dieses Jahr spannend werden. Auf jeden Fall kann das neue Gerät von Withings nun, neben der Blutdruckfunktion, auch noch EKGs aufzeichnen. Hätte ich nicht schon ein Apple Watch die das auch könnte, ich würde hier sofort zuschlagen:

Ich nutze seit einigen Jahren die etwas ältere Version. Das Ding kann dann „nur“ den Blutdruck messen, aber das mache ich tatsächlich regelmäßig.  Gut, ich gebe zu, ich habe es vor allem gekauft weil ich die Health App auf dem iPhone und die Health Mate App (iTunes – kostenlos) von Withings jeden Tag benutze. Erfasse damit seit fast 4 Jahren mein Gewicht über die Waage von denen und mag es, dass alle Messpunkte direkt digital in der APP und in der Health App von Apple sichtbar sind. Gut, fein ist auch das die Waage Personen erkennt und wie damit ab und zu die Kinder wiegen, einfach kurz auf die Waage stellen und fertig ist.

Und nun wollte ich mal das Blutdruck Gerät von denen testen. Kostet aktuell 99 Euro und ist damit erschwinglich.

Withings Kabelloses Blutdruckmessgerät

Im Lieferumfang sind die Batterien mit dabei, die sind auch schon drin, man kann also direkt loslegen.

Die Einrichtung ist gewohnt einfach, einfach den einen Knopf auf dem Gerät drücken, per Bluetooth verbinden und schon startet sich die Health Mate App von alleine (hast du sie nicht drauf, musst du sie natürlich vorher runterladen und dich dort anmelden. Kosten nix und es gibt auch keine monatlichen Gebühren für die Nutzung, das finde ich prima. Danach kannst du direkt mit dem Messen loslegen.

health-mate-messen

Du kannst auch die Option nutzen die direkt 3 Messungen hintereinander vornimmt und dann den Durchschnitt anzeigt. Praktisch bei Schwankungen, dauert dann aber natürlich länger.

withings-health-mate

Die Funktion das man die ganze Familie an die Geräte hängen kann findet sich auch hier wieder. Die Waage erkennt natürlich wer da gerade auf der Waage steht, das Blutdruckgerät kann das natürlich nicht wissen. Du suchst dann einfach aus wer da gerade seinen Blutdruck gemessen hat:

2016-05-20 22.11.31

Und schon kannst du deine Werte in der App sehen und natürlich auch im Verlauf auswerten:

2016-05-20 22.14.46  2016-05-20 22.11.56 2016-05-20 22.12.25

Dazu gibts dann noch so eine lustige Funktion, das man seine Daten mit seinem Arzt teilen kann. Das macht sicher Sinn wenn man den Blutdruck aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig erfassen möchte oder muss. Dazu kann man dann direkt die App nutzen:

2016-05-20 22.12.32

Das Ding generiert dann eine Mail mit den Messwerten, die kannst du natürlich vor dem Versand auch noch mal editieren oder etwas nettes für deinen Arzt dazuschreiben.

2016-05-20 22.14.31

Fazit:
Ich finde das ist gut angelegtes Geld um ab und zu meinen Blutdruck zu messen. Mache das alle paar Tage mal und werde sehen wo das hinführt. Man sollte natürlich nicht zu panisch werden wenn mal ein Wert nicht stimmt, aber ich finde im Auge behalten sollte man seine Werte schon. Und so eine Messung dauert ja auch nur ein paar Minuten, das bekomm ich prima in meine Morgenroutine mit reingepackt.

Und ich finde es ganz schön alle Werte in der Health App zu haben und auf einen Blick den Verlauf über die Zeit sehen zu können. Ausserdem bin ich ein Technik-Geek, ich mag alles was Technik angeht und bin da einfach Spielkind..

Und ihr so? Noch jemand unter euch der auf solches Zeug steht?

, , ,

About Matthias

P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias und ich schreibe hier nun schon seit 2007 mit viel Spass. Du kannst mich zusätzlich auch auf Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.

Alle Artikel von Matthias


7 Antworten zu “Withings Kabelloses Blutdruckmessgerät im Test”

  1. Svetlana Sagt:

    Super, danke für den ausführlichen test!

  2. Lars Sagt:

    Das nenne ich mal einen ausführlichen informativen Test. Sehr gut. Danke

  3. Martina Sagt:

    Guter Testbericht, dem ich zustimmen kann. Ich gehöre ebenfalls zu den Leuten, die Freude, Interesse und Spaß an so etwas wie diesem kleinen Alltagshelfer im Gesundheitsbereich haben. Ich kenne dieses kabellose Blutdruckmessgerät auch und finde gerade die Funktion, dass man beispielsweise seine Daten ausdrucken oder per Mail verschicken kann, ganz praktisch.

  4. Meik Sagt:

    Ich bin wirklich froh auf diesen Beitrag gestolpert zusein , weil mich die Kabel am Blutdruckmessgerät schon immer gestört haben .

  5. Manuel Sagt:

    Vielen Dank für den Artikel.
    Ich denke es ist immer Vorteilhaft, ein solches Messgerät zuhause und griffbereit zu haben.
    Der Preis von 128€ ist in Ordnung, da kann man zumindest davon ausgehen, ein Messgerät zu kaufen, welches wirklich richtige Werte liefert und man ein langfristiges Nutzen davon hat, denn was bringt schon ein Billig Messgerät, welches nicht genau arbeitet..
    LG

  6. Alex Sagt:

    Hi Matthias

    Das Withings Blutdruckmessgerät hatte ich kürzlich in der Hand, war mir dann aber für 250EUR doch zu teuer.
    Meine Apple Watch zeichnet schon so einiges auf, dazu habe ich auch eine Waage, die per App mit meinem iPhone verbunden ist, das genügt erstmal.
    Aber Withings ist definitiv eine empfehlenswerte Marke.

    Bleib gesund und bis hoffentlich bald mal wieder!

  7. Matthias Sagt:

    Hi Alex,

    danke, das wünsche ich dir auch.. Schau mal, die haben auch ein Gerät ohne Herzfrequenz für 99 Euro im Angebot. Das nutze ich und das reicht für den Blutdruck. Finde es nicht so schlecht das ab und zu mal im Auge zu haben..

Sag Deine Meinung

Hinweis: Wenn Du hier keinen Namen einträgst (sondern ein Keyword) oder mir Dein Eintrag zu werbelastig erscheint, behalte ich mir das Recht vor Deinen Kommentar zu löschen oder zu editieren. Spart euch sowas hier also bitte!