Gast Meinung von Tobias:
Vor einem Jahr haben wir WhatsYourPlace aus der Taufe gehoben – eine Communityplattform, die den virtuellen Besitz realer Orte ermöglicht. Der Hektar virtuelles Land auf Google Maps Basis kostet 9,95 Euro. Das zahlende Mitglied erhält dafür unbefristete Exklusivrechte für die Darstellung eigener Texte, Links oder Bilder auf dem mit dem Grundstück verknüpften „Grundbucheintrag“.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, und ein Grundstück eignet sich auch als Geschenkidee. Paare können sich etwa den Ort des gemeinsamen Kennenlernens schenken (mit Geschenkurkunde). Fans kaufen sich dagegen zum Eigenbedarf das Stadion ihrer Lieblingsmannschaft, das Anwesen ihres Idols, oder den Drehort ihres Lieblingsfilms, um das Grundstück als Fanpage und Austauschplattform mit Gleichgesinnten zu nutzen. Alumni erwerben ihre frühere Schule oder Uni, um sich virtuell mit den Mitschülern oder Kommilitionen von damals zu treffen. Nostalgiker kaufen einen Stück Heimat oder einen Ort, den sie mit besonderen Erinnerungen verbinden.
Wir hatten damals allerdings nicht vorhergesehen, wie kontrovers das Geschäftsmodell „virtuelles Land gegen reales Geld“ diskutiert werden würde. Zwar ist inzwischen eine lebhafte Community entstanden mit vielen stolzen Landbesitzern, es wird aber auch immer wieder Unverständnis geäußert, wenn User das erste Mal auf das Konzept stoßen. Da in der heutigen Zeit viele Konsumgüter, vom Kinofilm bis zum World of Warcraft Account, „virtuell“ sind, hatten wir eigentlich nicht erwartet, mit WhatsYourPlace doch noch so viel kontroverse Meinungen hervorzurufen.
Uns interessiert nun Deine Meinung – was hälst Du von WhatsYourPlace? Damit Du Dir eine Meinung bilden kannst, erhälst Du anlässlich unseres Geburtstages zum Testen völlig kostenlos und unverbindlich ein Gratisgrundstück – nur heute über diesen Link: http://www.whatsyourplace.de/de/gratis. Wenn Du den Grundbucheintrag vollständig ausfüllst und innerhalb von 7 Tagen Deine Meinung hier auf dem Blog hinterlässt, kannst Du das Grundstück für immer behalten. Wir sind gespannt, von Deinem Testergebnis zu erfahren!
Danke an Tobias für diese Aktion, denn es gibt Gratisgrundstücke für Meinungs-Blog-Leser!
Also nochmal als Zusammenfassung:
- * Ein virtuelles Grundstück im Wert von 10 Euro erhalten Sie NUR mit Registrierung auf dieser Seite völlig kostenlos!
- * Aktion zum Geburtstag von WhatsYourPlace – nur für begrenzte Zeit
- * Besitzen Sie Ihren Lieblingsort auf Google Maps Basis – mit virtuellem Grundbucheintrag
- * Nur HEUTE für Leser des Meinungs-Blogs – diese URL bitte NICHT weiterverbreiten
Na wenn das kein Angebot ist, oder? Günstiger kannst Du nun nicht an ein Grundstück Deiner Wahl kommen!

Nunja, meiner Meinung nach ist es nur eine Frage der Zeit bis auch die sog. scheinvirtuellen Plätze, welche in der Realität z.B. Firmen gehören im Internet, auch als Kartenland, nicht verkauft werden dürfen, weil die entsprechenden real Besitzer Ihre Werbebotschaft dort unterbringen möchten.
Es ist also nur eine Frage der Zeit bis ein solcher Dienst entweder sehr sehr teuer wird, oder verschwindet!
Gruss
Henrik
Hallo Henrik, vielen Dank für Deine Meinung. Das Juristische haben wir natürlich vor dem Launch natürlich geklärt, unsere Investoren von anwalt.de konnten uns ausgewiesene Fachanwälte in dem Bereich vermitteln. Ob die „real Besitzer ihre Werbebotschaft dort unterbringen möchten“ ist juristisch irrelevant – wenn mir in der Realität ein Haus gehört, dann habe ich deswegen kein Bestimmungsrecht darüber, welche Inhalte mit den entsprechenden Geokoordinaten auf Onlineportalen wie WhatsYourPlace verknüpft werden.
Das wird zwar sehr schnell angenommen, ist aber falsch. In dem Fall ist die Geschichte also ausnahmsweise mal keine Frage von Meinungen, sondern der juristische Sachverhalt ist eindeutig. Wir müssen aber offenbar die bestehende Rechtssicherheit noch viel stärker kommunizieren.
Also ich hab das Ganze jetzt mal ausprobiert. So richtig weiß ich noch nicht was ich damit anfangen soll, allerdings finde ich den Community-Gedanken und die Nutzung von Google Maps sehr interessant.
Danke auch für die Info, dass virtuelles Besitztum und reales Besitztum nicht übereinstimmen müssen.
media-mirror
schöne Sache die–>habe auch gleich was gekauft……man müsste nur den Umriss seines Landes selber bestimmen können………
grussi……..
Na, also ich muss sagen ich halte davon nicht viel, sorry!
Hmm, schwierige Frage aufjeden Fall. Ich denke mal, dass die Zielgruppe für ein solches Projekt doch ziemlich gering ist. Ich bin der Meinung, dass nicht viele User bereit sind, um Geld für ein virtuelles Grundstück auszugeben.
Viele Grüße